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Eine Pforte statt ein Fussgängerstreifen soll in Arnegg den Verkehr verlangsamen

Der Gossauer Stadtrat will an der Weideggstrasse in Arnegg mit Verkehrsinseln die Geschwindigkeit drosseln. 600'000 Franken soll das Bauprojekt kosten.
Sandro Büchler
Eine Pförtneranlage mit drei begrünten Verkehrsinseln soll die Sicherheit auf der Weideggstrasse und beim Einbiegen in den Alpsteinring erhöhen. Fussgänger aus dem Bettenquartier links sollen über eine Mittelinsel die Strasse überqueren können. (Bild: Benjamin Manser)

Eine Pförtneranlage mit drei begrünten Verkehrsinseln soll die Sicherheit auf der Weideggstrasse und beim Einbiegen in den Alpsteinring erhöhen. Fussgänger aus dem Bettenquartier links sollen über eine Mittelinsel die Strasse überqueren können. (Bild: Benjamin Manser)

Leicht abschüssig und pfeilgerade ist die Weideggstrasse zwischen Andwil und Arnegg. Immer wieder sind Autofahrer auf der rund 500 Meter langen Strecke zu schnell unterwegs. Insbesondere für Fussgänger aus dem südlich gelegenen Bettenquartier, die die Strasse überqueren wollen, ist dies gefährlich.

Die Kantonspolizei St.Gallen führt regelmässig Geschwindigkeitskontrollen durch. «Erst Anfang September wurde ein Autofahrer mit 69 Stundenkilometern, statt der erlaubten 50 geblitzt», sagt Kapo-Sprecher Florian Schneider. «In der Vergangenheit wurden vereinzelt Autofahrer mit einem Tempo von bis zu 80 km/h angehalten.»

600'000 Franken beantragt

Dem Gossauer Stadtrat ist die gefährliche Situation schon seit langem bekannt. Bereits vor zehn Jahren unternahmen die Stadtbehörden einen Versuch, das Tempo an der Weideggstrasse zu drosseln. Doch die Fahrbahnverengung führte damals zu mehreren Unfällen, der Versuch wurde gestoppt.

Gaby Krapf-Gubser, Stadträtin, Departement Bau, Umwelt und Verkehr (Bild: Ralph Ribi)

Gaby Krapf-Gubser, Stadträtin, Departement Bau, Umwelt und Verkehr (Bild: Ralph Ribi)

Seither figuriert die Projektidee im Agglomerationsprogramm. Im Hintergrund wurde sie mit anderen Bauvorhaben koordiniert. Nun legt der Stadtrat ein Bauprojekt für eine sogenannte Pförtneranlage beim Einlenker zum Alpsteinring vor. Mittelinseln sollen das Tempo drosseln, sagt Stadträtin Gaby Krapf-Gubser, Vorsteherin des Baudepartements. «Mit dem Projekt entsteht eine Art Tor, die lange Gerade wird gebrochen.»

Ein Fussgängerstreifen lasse sich nicht realisieren. «Denn die Zahl der Fussgänger ist nach wie vor zu gering.» Für Fussgänger seien die Mittelinseln aber ohnehin ein Gewinn. «Sie können die Strasse dadurch sicherer überqueren», sagt Krapf-Gubser.

«Beiträge für sichere Strassen sind immer ein Geschenk.»

Der Stadtrat veranschlagt 623 000 Franken für das Bauprojekt. Krapf-Gubser rechnet mit einem Baubeginn im kommenden Jahr – sofern das Stadtparlament dem Kredit zustimmt.

Bachoffenlegung und Glasfaserausbau geplant

Um den Hochwasserschutz zu verbessern, soll das Gefälle der Strasse so angepasst werden, dass das Oberflächenwasser neu nach Süden fliesst – in den Neueggbach. Dazu soll das bisher eingedolte Bächlein vom Beachvolleyballfeld bis zur Weideggstrasse geöffnet werden. Auch der ab diesem Herbst geplante Ausbau des Glasfasernetzes im Alpstein- und Bettenquartier wird abgestimmt.

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