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Goldacher Pflegeheim weicht A1-Anschluss: Stiftungsratspräsident weist Instrumentalisierung zurück

Der 2008 erstellte Neubau des Pflegeheim Helios muss für den Autobahnanschluss abgerissen werden, sollten die Goldacher und Rorschacher Stimmbürger dem Projekt zustimmen. Der Stiftungspräsident von Helios beschreibt den Austausch mit den Gemeinden kooperativ.
Jolanda Riedener
Berthold Broll ist Präsident der Stiftung Helios Leben im Alter. (Bild: PD)

Berthold Broll ist Präsident der Stiftung Helios Leben im Alter. (Bild: PD)

Gegner des Projekts «Autobahnanschluss Plus» kritisieren, dass mit dem Zubringer der Neubau des Pflegeheims Helios weichen muss. Die Institution würde den Bau der Strasse vor ihrer Haustüre nicht kampflos hinnehmen, schreiben die Gegner in einer Mitteilung.

Zu diesen Vorwürfen äussert sich wegen Feiertagsabwesenheit nun nachträglich Berthold Broll, Stiftungsratspräsident der Stiftung Helios Leben im Alter.

Wie stark ist der Betrieb vom Anschluss betroffen, sollte dieser dann gebaut werden?

Berthold Broll: Wenn der Autobahnanschluss realisiert wird, hat dies die Schliessung der Einrichtung an diesem Standort zur Folge. Wir werden dann aber den Betrieb an anderer Stelle fortsetzen.

Wie sind Gespräche diesbezüglich mit den Verantwortlichen und der Gemeinden abgelaufen?

Die Gemeinde Goldach und die Stadt Rorschach sind sehr frühzeitig auf uns zu gekommen und haben uns über die Planung und die Folgen informiert. Seitdem sind wir in einem ausgezeichneten und sehr kooperativen Austausch mit den Verantwortlichen. Die Kommunikation ist sehr transparent.

Helios, Kreuzung Industriestrasse

Haben Sie finanzielle Zusicherungen erhalten, sollte der Neubau dem Projekt weichen?

Es gibt keinerlei finanzielle Zusicherungen, von wem auch immer. Den Vorwurf der Projektgegner «Den Widerstand vom Pflegeheim würden die Verantwortlichen einfach wegkaufen» können wir nicht bestätigen. Eine Instrumentalisierung der Einrichtung weisen wir zurück. Wir respektieren den Entscheidungsgang und das öffentliche Vorgehen.

Welche positiven/negativen Konsequenzen ergeben sich aus dem Projekt für Sie?

Den Betrieb am jetzigen Standort, an der Kreuzung Industrie- und Pestalozzistrasse, müssen wir beim Bau des Zubringers einstellen. Derzeit suchen wir gemeinsam mit den Gemeinden nach einem möglichen alternativen Standort. Gemeinsam mit diesen wollen wir die Chance zur Weiterentwicklung in einem mit den Gemeinden abgestimmten Gesamtkonzept nutzen. Dabei sollte das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger weiter verbessert werden und es sollten Synergien in der Region geschaffen werden.

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