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Obergugger springt aus der Torte: Thaler «Nuklear-Spränger» liefern explosiven Vorgeschmack auf die Fasnacht

Zusammen mit tausend fasnachtsbegeisterten Gästen hat die Thaler Guggenmusik Nuklear-Spränger am Samstag ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Für die Besucher hielt die Formation eine Überraschung parat.
Ramona Riedener
Mit Inbrunst und laut wie ein Sprengsatz: Die Gastgebergugge Nuklear-Spränger. (Bild: Ramona Riedener)

Mit Inbrunst und laut wie ein Sprengsatz: Die Gastgebergugge Nuklear-Spränger. (Bild: Ramona Riedener)

Der Countdown läuft, die Spannung steigt und die Stimmung ist auf dem Siedepunkt angelangt. Nachdem bereits fünf Gastguggen gehörig eingeheizt haben, warteten am vergangenen Samstagabend in der vollen Mehrzweckhalle Bützel in Staad rund tausend Fasnachtsbegeisterte auf den ultimativen «Sprängsatz», den Auftritt der Nuklear-Spränger aus Thal. Lange im Voraus hat ein achtköpfiges Organisationskomitee unter der Leitung von Präsident Michael Bischofberger das Jubiläumsfest zum 20-jährigen Bestehen der Thaler Guggenmusik geplant.

Zu ihrer Geburtstagsparty luden die Nuklear-Spränger zehn befreundete Guggenmusiken aus der Region St. Gallen, dem Appenzellerland und dem Bündnerland ein, um den Besuchern, Fans, Freunden und Sponsoren eine Partynacht mit Stimmung und Shows zu bescheren, die es in sich hatten.

Obergugger springt aus der Torte

Punkt halb elf ist es dann soweit, der Gastgeber wartet auf mit seiner Geburtstagsshow, die eine Überraschung für die Besucher werden soll. Dichtes Gedränge herrscht in der Halle. An die vorderste Front zu kommen, ist nur noch mit Ellbogentechnik möglich. Ähnlich wie beim Auftritt eines Top-Stars lassen sich die Fans direkt vor der Bühne nicht mehr von ihrem Platz vertreiben.

Der «Sprängsatz» zündet mit einem spektakulären Aufmarsch der Nuklear-Spränger und aus einer überdimensionalen Geburtstagstorte springt der Obergugger. Die 40-köpfige Formation zeigt eine eindrückliche Show mit groovigem Sound, spektakulären Registersolos und vielen Überraschungseffekten, welche die Besucher mitreissen.

Mal versinken die in goldbraun-orangefarbigen Kostümen gekleideten Gugger in dichtem Rauchschwaden, mal ergiesst sich über ihnen ein Gold- oder Konfettiregen. Ruhig stand da niemand mehr. Die ganze Halle bebte während des rund 45-minütigen Spektakels. Beinahe ruhig war es, als die Gastgeber die Bühne wieder freigeben für das nächste Geburtstagskonzert der Gastgugge Rhii-Jooli aus dem Rheintaler Rüthi.

«Spränger-Bar» und «Atomloch»

Nicht allzu lange dauerte es, bis sich das Publikum vom «Sprängsatz» der Nuklear-Spränger erholt hatte und die Partynacht bis in die frühen Morgenstunden weitergehen konnte. Zwischen den Guggenshows sorgte DJ Carlo dafür, dass die Stimmung keinen Einbruch erleidet.

An der «Nukler-Spränger-Bar» und im «Atomloch» gab es ein reichhaltiges Angebot an (vor allem flüssiger) Verpflegung. Allerdings mussten sich die Gäste manchmal etwas gedulden, weil der Barbetrieb in Folge Massenandrang zwischendurch regelrecht zusammenbrach. Doch das ist kein Grund, die Geburtstagsparty der beliebten und weit über die Region hinaus bekannte Guggenmusik, nicht als ein einzigartiges und gelungenes Fest in Erinnerung zu behalten.

So sieht das auch Marco Forrer, Präsident der Nuklear-Spränger. «Es war ein durchs Band gelungener Anlass. Es kamen viele Leute und die Stimmung war super.»

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