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Ein Unteregger will sich als Kapuziner der Armut und Keuschheit verpflichtet

Pascal Mettler aus Untereggen legte ein erstes Ordensgelübde ab. In drei Jahren könnte er sich Kapuziner nennen.
Pascal Mettler (Mitte) erklärt mit seinem Gelübde, sich vorerst für drei Jahre um ein Leben in Anspruchslosigkeit zu bemühen. (Bild: PD)

Pascal Mettler (Mitte) erklärt mit seinem Gelübde, sich vorerst für drei Jahre um ein Leben in Anspruchslosigkeit zu bemühen. (Bild: PD)

(pd/ibi) Der Unteregger Pascal Mettler legte in Salzburg sein Ordensgelübde bei den Kapuzinern ab. Rund 150 Gäste kamen dafür in die voll besetzte Kapuzinerkirche. Zahlreiche weitere verfolgten die Feier via YouTube-Livestream.

Der Schweizer Provinzial oder Ordensoberer, Bruder Josef Haselbach reiste nach Salzburg, um das Versprechen entgegenzunehmen. Bruder Pascal drückte er seine Achtung aus, sich in einer Kirchen-kritischen Zeit auf einen engagierten Weg im Orden zu begeben: «Das wird ein gefreuter Weg für ihn wie für uns als alternde Gemeinschaft, sofern wir uns herausfordern lassen», sagt er während der Zeremonie. «Pascal lockt uns mit seinem Versprechen, uns erneut mit ihm auf den Glaubensweg zu machen. Seine Profess tönt für mich wie der Ruf von Franziskus: ‹Lasst uns – auch ins Alter gekommen – neu beginnen›», sagt er weiter.

Drei Jahre für ein Leben in Anspruchslosigkeit

Mit dem Gelübde verspricht Bruder Pascal sich, während zunächst drei Jahren um ein Leben in Anspruchslosigkeit zu bemühen und in Treue entsprechend der gemeinschaftlichen Lebensform der Kapuziner zu leben.

Damit beginnt für den 30-Jährigen der dritte Teil der Ordensausbildung. «Zuvor werden ein Postulat und ein Noviziat abgelegt», sagt Sarah Schuller-Kanzian, vom Kapuzinerprovinzialat Österreich-Südtirol auf Anfrage. Das Postulat dauert ein Jahr und diene dem Kennenlernen der Lebensweise. Danach folge ein Noviziat von 18 Monaten. Dabei würden Novizen den Alltag über Spiritualität und Gebet bis zur Geschichte des Ordens kennen lernen. Wichtig seien auch drei mehrmonatige Praktika. Bruder Pascal machte während dieser Zeit etwa ein Sozialpraktikum im Albert-Magnus-Haus in Salzburg, einer Wohneinrichtung für ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Für die weitere Ausbildung nach Deutschland

Derzeit ist Pascal Mettler im Juniorat, dass für die Vertiefung seiner Entscheidung, als Kapuziner zu leben, genutzt wird. Dafür reiste er nach dem Gelübde ins deutsche Münster, wo er seine Ordensausbildung und das Theologiestudium für drei Jahre fortsetzen wird. Erst danach kann er die ewigen Gelübde als Kapuziner ablegen

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