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Ein Theater aus Holz - Der Auftrag für das städtische Theaterprovisorium wurde vergeben

Die Blumer-Lehmann AG aus Gossau führt den Bau des St.Galler Theaterprovisoriums aus.
Miguel Lo Bartolo
Hier wird das Provisorium stehen: auf dem Unteren Brühl, im Park neben der Tonhalle. (Bild: Ralph Ribi)

Hier wird das Provisorium stehen: auf dem Unteren Brühl, im Park neben der Tonhalle. (Bild: Ralph Ribi)

Das Theater St.Gallen muss saniert werden, das ist schon länger klar. Damit während der Bauzeit nicht ganz auf die kulturelle Attraktion der Stadt verzichtet werden muss, entsteht ein Provisorium. Jetzt steht fest: Der Auftrag für den Bau des Theaterprovisoriums am Unteren Brühl wurde dem Gossauer Holzbauunternehmen Blumer-Lehmann AG zugewiesen. Rund 7,5 Millionen Franken kostet das Provisorium.

Der Standort, an dem diese Übergangslösung errichtet wird, löste vor nicht allzu langer Zeit eine unerwartet hitzige Diskussion aus, an der mehrere Parteien beteiligt waren – allen voran Anwohner und Naturschützer. Das ewige Hin und Her fand sein Ende, als das Projekt redimensioniert wurde.

Aufträge auf öffentlichem Grund sind erfreulich

Ganz im Stil der Blumer-Lehmann AG wird das Provisorium eine Holzkonstruktion. Das Gossauer Bauunternehmen ist auf innovative Holzbauten spezialisiert. Bei der öffentlichen Ausschreibung überzeugte ihr Projekt sowohl aus qualitativer als auch aus preislicher Hinsicht. «Wir haben eine Menge Zeit in die Vorbereitung investiert», sagt Migga Hug, Leiter GU-Leistungen und Mitglied der Geschäftsleitung.

«Natürlich ist die Freude gross. Jetzt beginnt die Arbeit.»

Laut Hug haben Aufträge auf öffentlichem Grund viele positive Aspekte für ein Bauunternehmen. Zum einen sind mehr Leute von Bauarbeiten an öffentlichen Gebäuden betroffen. Dadurch habe man die Chance, ein grosses Publikum auf sich aufmerksam zu machen. Zum anderen sei die Zusammenarbeit mit öffentlichen Ämtern aufgrund ihrer klaren Struktur oft unkompliziert. «Die Arbeit mit öffentlichen Ämtern unterliegt immer einer gewissen Reihenfolge», sagt Hug. Das bedinge natürlich eine besonders strukturierte Planung.

Aufträge in dieser Grössenordnung sind für das Gossauer Holzbauunternehmen nichts Ungewöhnliches, wie Hug betont. Vor nicht allzu langer Zeit hat sich die Firma beispielsweise auch des HSG-Provisoriums angenommen. «Wir erhalten Bauaufträge aus der ganzen Schweiz und kennen uns deshalb mit dem Ablauf von Grossprojekten bestens aus», sagt Hug.

«Herausforderungen gibt es immer»

Unter dem Park, auf dem das Provisorium gebaut werden soll, befindet sich eine Tiefgarage. Aus bautechnischer Sicht gibt es deshalb einige Herausforderungen zu meistern. Beispielsweise müsse das Gewicht gleichmässig verteilt werden. Die grösste Herausforderung stellen laut Hug aber die Anforderungen des kantonalen Baudepartements an das Bauvorhaben dar, die bei den Bauarbeiten berücksichtigt werden müssen. Auch die Zeitspanne, in der das Provisorium errichtet werden soll, scheint knapp. Baubeginn ist im Frühling 2020. Die Fertigstellung wird bereits im Sommer erwartet. Hug zeigt sich zuversichtlich:

«Herausforderungen gibt es immer. Wir sind aber überzeugt, dass wir mit unserer Erfahrung dieses spannende Projekt meistern können.»

Das grundsätzliche Konzept rund um das Bauvorhaben steht bereits. Die Planung ist zurzeit in vollem Gange. Kein Wunder, schliesslich bleibt auch nicht mehr allzu viel Zeit. «Wir sehen dem Baubeginn schon freudig entgegen», sagt Hug.

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