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Die ersten Sterne der St.Galler Weihnachtsbeleuchtung sind montiert

In der St.Galler Innenstadt werden in diesen Tagen zum neunten Mal die Sterne der Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt. Die Lichtinstallation «AllerStern» gilt als Erfolgsgeschichte.
Roger Berhalter
Die ersten Sterne hängen schon: Die Montage der Weihnachtsbeleuchtung hat begonnen. (Bild: Ralph Ribi)

Die ersten Sterne hängen schon: Die Montage der Weihnachtsbeleuchtung hat begonnen. (Bild: Ralph Ribi)

Der Advent kündet sich in der Gallusstadt mit Holzkisten und Hebebühnen an. Seit Dienstag montieren Mitarbeiter der Stadtwerke wieder die Sterne der St.Galler Weihnachtsbeleuchtung. Am Bahnhofplatz hängen die ersten Exemplare schon, täglich kommen weitere hinzu, und spätestens an der Vernissage am 29. November werden alle 700 Sterne leuchten.

Die «AllerStern» getaufte Weihnachtsbeleuchtung des Designbüros Kaluza und Schmid kann man als Erfolgsgeschichte bezeichnen. 2010 leuchtete sie zum ersten Mal und wurde in einer Online-Umfrage sogleich zur schönsten Weihnachtsbeleuchtung der Schweiz gekürt. Auch deutsche Medien berichteten, und 2013 schrieb die «NZZ» über die Beleuchtung: «Sie wirkt klassisch und modern zugleich.»

Die Gallus- ist auch eine Sternenstadt

Inzwischen ist rund um «AllerStern» eine eigene Tourismusmarke entstanden: Die Sternenstadt St.Gallen. Dazu gehören der Weihnachtsmarkt sowie verschiedene Veranstaltungen, zum Beispiel spezielle Stadtführungen, Konzerte und Lesungen, ein Schaufensterwettbewerb und der Adventskalender der Musikschule St.Gallen.

«Es ist gelungen, die Beleuchtung mit einem Event zu kombinieren. Das ist von grossem touristischen Nutzen», sagt Thomas Kirchhofer, Direktor von St.Gallen-Bodensee Tourismus. Er bezeichnet die Beleuchtung als ästhetisch gelungen, St.Gallen habe damit landesweit auf sich aufmerksam gemacht. Auch im Vergleich mit anderen Weihnachtsmärkten in der Vier-Länder-Region müsse man sich nicht verstecken. Er bezeichnet die Sterne als «Bühne, die man bespielen kann». Dieses Potenzial könnte man laut Kirchhofer noch besser nutzen. Es gebe in der Sternenstadt viele Akteure mit Einzelinteressen. Entscheidend sei aber das Gesamtbild. «Daran müssen wir noch arbeiten.»

Astrid Nakhostin, die Präsidentin des Vereins Sternenstadt, bezeichnet die Weihnachtsbeleuchtung als sehr wichtig für den Tourismus. 360000 Besucherinnen und Besucher würden jeweils durch den Weihnachtsmarkt schlendern, wie eine Erhebung gezeigt habe. Der Grossteil der Besucher komme aus der Stadt und Region St.Gallen, aber auch viele Österreicher und Deutsche seien darunter, und immer öfter sei am St.Galler Weihnachtsmarkt auch Italienisch zu hören.

Die Sternen-Vernissage mit einer Ansprache des Stadtpräsidenten und musikalischer Begleitung habe sich gut eingefügt in den alljährlichen Veranstaltungskalender, sagt Nakhostin: «Sie ist eine schöne Tradition, und wir zählen jedes Jahr mehr Besucher.»

Ein Stern leuchtet 15 Jahre

Die Sterne leuchten allerdings nicht ewig; die Lebensdauer der St.Galler Weihnachtsbeleuchtung ist auf 15 Jahre ausgelegt. «AllerStern» hat somit schon die erste Lebenshälfte überschritten. Bei der städtischen Standortförderung überlegt man sich deshalb, ob es eine Nachfolgelösung geben soll und wie eine solche aussehen könnte. Das Projekt steckt erst in den Anfängen. Ein Konzept oder gar Visualisierungen liegen noch nicht vor.

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