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Ein St.Galler Stadtplan für die Zukunft

Bauvorhaben und Projekte gibt es in der Stadt St.Gallen viele. Nun könnten sie besser aufeinander abgestimmt werden, findet der Stadtrat. Der Strategieplan «Perspektive räumliche Stadtentwicklung» soll Abhilfe schaffen.
Christina Weder

Nicht weniger als 50 Projekte listet die Stadtplanung auf, die in den nächsten Jahren in St.Gallen anstehen – darunter so bedeutende wie die Arealentwicklungen St.Fiden/Heiligkreuz, Bahnhof Nord und St.Gallen West/Gossau Ost. Zu nennen sind auch die Ausbaupläne für die Universität oder die Olma.

Um die einzelnen Projekte zu koordinieren und die Zusammenarbeit der involvierten städtischen Dienststellen zu verbessern, legt die Stadt nun ein Strategiepapier vor. Baudirektorin Maria Pappa und Stadtplaner Florian Kessler stellten es am Dienstag an einer Medienorientierung unter dem Titel «Perspektive räumliche Stadtentwicklung St.Gallen» vor.

Es gibt einen Überblick über die mittel- bis langfristigen Leitprojekte in der Stadt. Das Strategiepapier soll gemäss Kessler aufzeigen, wo welche Bedürfnisse und Absichten für die räumliche Entwicklung der Stadt St. Gallen in den nächsten 20 bis 30 Jahren liegen.

Ein junges Arbeitsgremium

Erarbeitet wurde die Perspektive vom Stadtentwicklungs-Lenkungsausschuss, kurz «Sela». Der Stadtrat hat dieses Arbeitsgremium vor knapp zwei Jahren eingesetzt. Ihm gehören die Führungspersonen der Dienststellen Stadtplanung, Hochbauamt, Tiefbauamt, Liegenschaften, Standortförderung, Umwelt und Energie und Gesellschaftsfragen an. Den Vorsitz hat Maria Pappa, Direktorin Planung und Bau.

Das Arbeitsgremium trifft sich rund zehnmal im Jahr, um über Themen und Ziele der Stadtentwicklung zu beraten. «Der Sela soll genau hinschauen, welche Projekte von welcher Dienststelle entwickelt und wie sie aufeinander abgestimmt werden», sagt Kessler. Doppelspurigkeiten sollen frühzeitig erkannt und Planungsleichen vermieden werden, wie Maria Pappa sagt.

Wirtschaft soll blühen, die Bevölkerung wachsen

Als Grundlage dient also künftig die «Perspektive räumliche Stadtentwicklung». Es handle sich nicht um einen neuen Richtplan, stellt Kessler klar. Das Strategiepapier soll Leitlinien, Themen und Handlungsfelder festlegen. Zugrunde liegen ihm die «Vision 2030» des Stadtrats und die Legislaturziele 2017–2020.

Dabei gehen die Verantwortlichen von einer prosperierenden und wachsenden Stadt aus, die Platz für bis zu 100000 Einwohnerinnen und Einwohner bietet. Der Bestand an Arbeitsplätzen soll sich von rund 83000 Beschäftigten auf 90000 bis 100000 erhöhen. Die Stadtentwicklung soll sich weitgehend im bestehenden Siedlungsgebiet abspielen.

Im Bericht enthalten ist ein sogenannter Strategieplan. Auf einem Stadtgrundriss sind die städtischen Entwicklungsgebiete eingezeichnet. Zudem ist ersichtlich, wo es in der Stadt noch Platz für Neubauten fürs Wohnen und Arbeiten hat. Der Plan ist auf der städtischen Homepage aufgeschaltet.

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