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Stadtpräsidiums-Kandidatin Margadant: «Ein paar Baustellen gibt es in Rheineck durchaus»

Angelika Margadant hat sich vorgestellt. Die Kandidatin fürs Stadtpräsidium Rheineck sagt, was sie schätzt und vermisst.
Gert Bruderer
Angelika Margadant steigt ins Rennen um die Nachfolge von Hans Pfäffli. (Bild: PD)

Angelika Margadant steigt ins Rennen um die Nachfolge von Hans Pfäffli. (Bild: PD)

Mit Marco Ramsauer und Urs Müller waren auch die beiden Konkurrenten Margadants unter den rund 60 Interessierten im «Hecht»-Saal in Rheineck. Als Moderator wirkte der Theologe, Autor und Verleger Stephan Sigg. Seine Frage, was der Kandidatin am Städtchen gefalle, beantwortete sie so: «Das Städtli an sich, die gute Infrastruktur, die Atmosphäre, Rheinecks Lage – man ist schnell in den Bergen, am See, am Alten Rhein.» Nach dem Zuzug ihrer Familie vor zehn Jahren sei sie auch dank der Mitgestaltung des Rhynegger Blättlis rasch gut eingebunden gewesen.

Die 51-Jährige ist verheiratet und hat drei Kinder, arbeitet als Fachlehrerin in der Primarschule als Kursleiterin in der Erwachsenenbildung. Die unvermeidliche Frage nach ihrer Führungsverantwortung liess einen Anwesenden ausrufen: «Was gibt es Schwierigeres, als Kinder zu führen?» Die Kandidatin selbst sagt, eine Klasse funktioniere nur, wenn man die Zügel in der Hand halte und alles im Visier habe. Zwischen einer Gemeinde- und einer Schulverwaltung gebe es viele Parallelen. Sie verweist darauf, dass es zwischen den beruflichen Wegen anderer Gemeindepräsidenten grosse Unterschiede gebe: «Auf Rheinecks Stadtverwaltung ist sehr viel Kompetenz vorhanden, das wissen wir alle.»

Erst spät für eine Kandidatur entschlossen

Warum hat sich die Kandidatin nicht aufs Inserat der Findungskommission gemeldet? Zu jenem Zeitpunkt sei sie «noch nicht so weit gewesen». Eine Wahl ohne Wahl sei aber keine Wahl, sagt Margadant, deshalb habe sie sich später doch zur Kandidatur entschlossen. In der nächsten Zeit führt sie für themenbezogene Spaziergänge durch, auf denen sie erkunden will, «was die Menschen bewegt, wo der Schuh drückt».

Widerspruch löst die Kandidatin mit ihrem Verweis auf das nur 1,2-prozentige Rheinecker Wachstum in den vergangenen zehn Jahren aus, das im unteren Rheintal das tiefste sei, in Widnau beispielsweise liege es bei 30 Prozent.

Nach ihrer Vorstellung müsste ein moderates Wachstum möglich und damit eine gezielte Standortförderung verbunden sein. Der Einwand aus dem Publikum lautete, Rheineck könne gar nicht sonderlich wachsen: Zur Frage, welche Art Wachstum der Kandidatin denn vorschwebe, meinte diese, das sei eben zu evaluieren. Überhaupt: Ihr Ziel sei es, von unten etwas zu bewegen, die Bevölkerung stark einzubeziehen und Prozesse im Dialog mit dem Volk in Angriff zu nehmen. Wichtig ist Angelika Margadant Präsenz. Auch die Stadträte sollen bei grösseren Anlässen anwesend sein und den Austausch mit der Bevölkerung suchen.

Grosse Themen, die beschäftigten, seien Fragen des Verkehrs und die Zukunft der Schulen. Es gebe auch kleinere Probleme, «es hat schon ein paar Baustellen». Zum Beispiel erhalten Zuzüger keine Infomappe. Auch generationenübergreifend liesse sich mehr tun. Etwa mit einem Mittagstisch für Jung und Alt.

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