«Ein Meilenstein ist gesetzt»: Die ersten Module für das Provisorium des Alterszentrums Fürstenland in Gossau wurden angeliefert

Am Mittwoch wurden die ersten Zimmermodule für das Provisorium des Alterszentrum Fürstenland Gossau installiert. Mit dem Bezug müssen sich die Bewohner noch ein bisschen gedulden. Ende November ist es dann soweit.

Basil Schnellmann
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Ein Modul für die Übergangslösung bei der «Schwalbe» wird von einem Pneukran an seinen Platz gebracht

Ein Modul für die Übergangslösung bei der «Schwalbe» wird von einem Pneukran an seinen Platz gebracht

Bild: Basil Schnellmann

An der Schwalbenstrasse ist einiges los. Die ganze Nachbarschaft ist auf den Beinen: Auf dem Areal des Alterszentrum Schwalbe steht ein riesiger Pneukran, am Arm eine Art Container. Es ist das erste Wohnmodul für die Übergangslösung der Sana Fürstenland AG, die das Betagtenzentrum Schwalbe und das Altersheim Espel vereint. Die betagten Menschen bekommen somit eine neue Unterkunft bis das Neubauprojekt bewilligt ist.

Karin Schiess Vontobel, Chefin der Sana Fürstenland

Karin Schiess Vontobel, Chefin der Sana Fürstenland

Bild: Johannes Wey-Eberle

«Ein Meilenstein ist gesetzt», sagt Karin Schiess, als das erste Modul an seinem Platz ist. Sie ist die Geschäftsleiterin der Sana Fürstenland, welche das Projekt verantwortet. Die Module hätte eigentlich schon im August aufgebaut werden sollen, doch bei der Lieferung gab es Verzögerungen. Nun ist es aber so weit: In den nächsten Tagen und Wochen werden weitere Module angeliefert und verbaut, insgesamt 37 an der Zahl. Im Oktober sollen dann die restlichen Innenausbauten vorgenommen und der Parkett verlegt werden. Spätestes anfangs November sollen die Bewohner dann in die Wohneinheiten einziehen können.

Der geplante Tag der offenen Tür für die Angehörigen wurde gestrichen. Zu unsicher ist die Situation mit Covid-19. Karin Schiess vertröstet auf das Frühjahr 2021. Bei wärmeren Wetter könne sicher eine kleine Feier im Freien stattfinden.

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