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Ein Lebenszeichen von der Sauna: Eröffnung soll im Herbst 2020 sein

Vor einer Woche hat das St.Galler Stadtparlament der Sanierung des Fundaments der Frauenbadi auf Dreilinden zugestimmt. Der Entscheid gibt auch einem zweiten Projekt Schub: Die Wintersauna in der Jugendstil-Frauenbadhütte wird damit konkret.
Reto Voneschen
In der Frauenbadi auf Dreilinden soll künftig im Winter eine Sauna betrieben werden. Saisonstart wäre jeweils im Oktober, Saisonende im April. (Leserbild: Franz Häusler - 5. Januar 2019)

In der Frauenbadi auf Dreilinden soll künftig im Winter eine Sauna betrieben werden. Saisonstart wäre jeweils im Oktober, Saisonende im April. (Leserbild: Franz Häusler - 5. Januar 2019)

Barbara Ochsner und Annette Nitsche sind erleichtert, dass der Entscheid über die statische Sanierung der Jugendstil-Frauenbadi am Chrüzweier gefallen ist. Damit sei auch klar, dass und wie es mit dem Projekt der Wintersauna an diesem Ort weitergehe, begründen die Präsidentin und das Vorstandsmitglied der Genossenschaft Weiere Sauna im Gespräch. Man könne dieses Projekt jetzt vorantreiben.

Fundament der Frauenbadi muss saniert werden

Die Idee für eine Wintersauna im Frauenbad war im Sommer 2016 von einer Gruppe mit Mitgliedern des Frauenschwimmclubs sowie Anwohnerinnen und Anwohnern aus St. Georgen lanciert worden. Mitte November 2016 gründete sich eine Genossenschaft als Trägerin des Vorhabens. Im Frühsommer 2017 wurde das Resultat des Projektwettbewerbs für die Sauna vorgestellt. Und an der Genossenschaftsversammlung von Ende April 2018 sah es so aus, als könne man endlich zur Realisierung schreiten.

Das erwies sich kurz darauf als voreilig: Entgegen ersten Abklärungen im Winter 2016/17 kam ein zweites, umfangreicheres Gutachten der Stadt im Frühsommer 2018 zum Schluss, dass das Fundament der Frauenbadi saniert werden müsse. Das führte zu einer Verzögerung des Saunaprojektes.

Der Sauna-Einbau muss sich unauffällig in die geschützte Jugendstil-Badhütte einpassen. Im Bild ist der Einbau sichtbar, weil das vordere Dach fehlt. (Bild: Reto Voneschen - 29. April 2018)

Der Sauna-Einbau muss sich unauffällig in die geschützte Jugendstil-Badhütte einpassen. Im Bild ist der Einbau sichtbar, weil das vordere Dach fehlt. (Bild: Reto Voneschen - 29. April 2018)

Mit dem Ja des Parlaments zum Sanierungskredit von gut 1,6 Millionen, so hoffen Ochsner und Nitsche, ist die Unsicherheit überwunden:

«Damit hat sich der Zeitplan geklärt. Jetzt können wir vorwärts arbeiten.»

Die statische Sanierung und der Sauna-Einbau ins Eingangsgebäude der Frauenbadi sind voneinander unabhängige Projekte. Sanieren muss die Stadt so oder so, die Sauna bauen und betreiben will die private Trägerschaft. Die Projekte sind insofern verknüpft, als dass die Sauna sinnvollerweise erst eingebaut wird, wenn das Fundament der Badhütte saniert ist.

Im Herbst oder vor Weihnachten 2020

Die Stadt will ihr Sanierungsprojekt möglichst rasch – nach Ende der Badesaison 2019 – in Angriff nehmen. Im Anschluss daran soll bis Beginn der Badesaison im Mai 2020 die Sauna erstellt werden. Im Idealfall würde das heissen, dass die Sauna in der Frauenbadi im Herbst 2020 eröffnet werden kann. Wenn vor der Badesaison nicht alle Bauarbeiten erledigt sind, kann sich die Eröffnung allenfalls Richtung Weihnachten 2020 verschieben.

Detaillierte Informationen, wie’s mit dem Saunaprojekt weitergehen soll, wird’s an der Genossenschaftsversammlung vom 28. April geben. Klar ist, dass die Werbung für Genossenschafterinnen und Genossenschafter angekurbelt werden soll. Zu den bisherigen 150 sollen weitere 50 kommen. Eine breite Trägerschaft sei von Anfang an Ziel gewesen, sagt Barbara Ochsner.

Noch fehlen zehn Prozent der Baukosten

Zudem braucht die Genossenschaft noch mehr Finanzen: Ein Zehntel der Kosten fürs Saunaprojekt ist noch nicht gedeckt. Wobei die Genossenschaft mit möglichen Geldgebern bereits seit längerer Zeit im Gespräch ist. Sie überlegt sich zudem die Durchführung einer Crowdfunding-Aktion. Auch um das Projekt noch breiter in der Bevölkerung abzustützen.

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