Ein Komitee macht sich stark fürs Heimprovisorium in Gossau

Das Provisorium beim Betagtenzentrum Schwalbe bewegt die Gossauerinnen und Gossauer. Die IG für ein optimiertes Pflegeheim (Igop) hat kürzlich das Referendum lanciert. Nun haben sieben politisch Interessierte und Parlamentarier das Komitee «Pro-Visorium» gegründet.

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Bei der «Schwalbe» ist ein Anbau geplant. In diesen sollen vorübergehend die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheimes Espel ziehen.

Bei der «Schwalbe» ist ein Anbau geplant. In diesen sollen vorübergehend die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheimes Espel ziehen.

Bild: Ralph Ribi (10. Oktober 2019)

(pd/woo) Deren Mitglieder setzten sich für die zeitnahe Realisation des Heimprovisoriums Schwalbe ein, schreibt das Komitee in einer Mitteilung. Sie geben den Betroffenen – den Bewohnenden und Mitarbeitenden der Heime Schwalbe und Espel – eine Stimme, «denn diese sollten nicht länger Spielball von Partikularinteressen Einzelner oder Gruppierungen sein».

Ihrem Anliegen nach «einer merklich besseren Wohnsituation und attraktiveren Arbeitsbedingungen» sei endlich nachzukommen, heisst es weiter. Bewohnende und Mitarbeitende hätten es verdient, dass die geplante Lösung mit Zusammenlegung der beiden Heime bald Realität werde.

Komitee fordert Umsetzung des Volkswillens

Das Komitee unterstütze vollumfänglich die vorgeschlagene Übergangslösung. «Denn diese Lösung ist von Fachexperten ausreichend evaluiert und als betriebswirtschaftlich vernünftig beurteilt worden.» Im Hinblick auf die Umsetzung des Provisoriums wolle das Komitee sicherstellen, dass jederzeit transparent und sachgerecht informiert werde.

Ausserdem fordert das Komitee eine zeitnahe Umsetzung des ursprünglichen Volkswillens vom Jahr 2013 zugunsten der heutigen und künftigen direkt betroffenen Menschen, heisst es weiter.

Interessierte, welche die Anliegen der Betroffenen unterstützen möchten, können sich beim Komitee melden unter pro@pro-visorium.ch. Die Mitglieder des Komitees sind Hanspeter Fröhlich (Leitung), Claudia Meier Uffer, David Mathis, Thomas Langenegger, Werner Rutishauser, Alfred Zahner sowie Charly Hasler. 

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