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St.Gallen: Auf der Rorschacher Strasse ist ein Jahr lang Geduld gefragt

Die Bauarbeiten an der Bushaltestelle Neudorf werden noch diese Woche abgeschlossen, die nächsten beginnen schon am Montag: Zwischen Naturmuseum und Knoten Zil werden Belag und Werkleitungen erneuert.
Seraina Hess
Die Rorschacher Strasse wird mit einem Lichtsignal ausgestattet. Die Arbeiten auf Höhe Naturmuseum beginnen am Montag. (Bild: Urs Bucher)

Die Rorschacher Strasse wird mit einem Lichtsignal ausgestattet. Die Arbeiten auf Höhe Naturmuseum beginnen am Montag. (Bild: Urs Bucher)

Sie sind nun definitiv abgeschrieben, die Werkleitungen unter der Rorschacher Strasse. Wo sich inzwischen täglich 14 000 Fahrzeuge auf dem Weg in oder aus der Stadt befinden, wurden 1895 und 1907 zwei Trinkwasserleitungen verlegt. Sie transportieren das Seewasser zwar nach wie vor zuverlässig nach St. Gallen. Allerdings haben sich Rohrbrüche in den letzten Jahren gehäuft. Jetzt werden die beiden Leitungen im Abschnitt zwischen Naturmuseum und Zil durch eine grössere ersetzt, wie es bereits andernorts in der Stadt geschehen ist.

Michele Carizzolo, Projektleiter der St.Galler Stadtwerke. (Bild: Urs Bucher)

Michele Carizzolo, Projektleiter der St.Galler Stadtwerke. (Bild: Urs Bucher)

Um effizient zu planen und die Strasse nicht in wenigen Jahren erneut aufreissen zu müssen, arbeitet die Abteilung Netz, Gas und Wasser der St. Galler Stadtwerke mit dem Strassenkreisinspektorat des kantonalen Tiefbauamtes zusammen. Letzteres lässt von der Cellere AG, St. Gallen, im gleichen Zug den Strassenoberbau erneuern.

Die Kosten belaufen sich insgesamt auf eine Million Franken. «Die Zusammenarbeit mit dem Strassenkreisinspektorat spart beiden Seiten erhebliche Beträge», sagt Michele Carizzolo, Projektleiter der Stadtwerke. Dabei handelt es sich schätzungsweise um eine Summe von 100 000 Franken.

Die bevorstehenden Arbeiten auf der Rorschacher Strasse. Vorgesehen sind zwei Etappen. (Quelle: St.Galler Stadtwerke, Grafik: sgt)

Die bevorstehenden Arbeiten auf der Rorschacher Strasse. Vorgesehen sind zwei Etappen. (Quelle: St.Galler Stadtwerke, Grafik: sgt)

Erste Etappe dauert knapp zwei Monate

Genau wie die Seewasserleitung sei auch der Strassenbelag im besagten Abschnitt in einem schlechten Zustand, weiss Strassenkreisinspektor Titus Tobler. Geschuldet sei das sowohl dem hohen Verkehrsaufkommen als auch den zahlreichen Aufgrabungen für Werkleitungen. Die letzte Belagserneuerung auf dem Strassenabschnitt sei 1987 erfolgt. Zwanzig Jahre später habe das Tiefbauamt die Lebensdauer durch den Einbau eines zentimeterdicken Kaltmikrobelags verlängert. Bereits damals geschah dies im Hinblick darauf, irgendwann kombinierte Arbeiten ausführen zu können.

Starten soll der Bau zwischen dem Naturmuseum und dem Knoten Zil schon nächsten Montag, 13. August. Der Zeitpunkt wurde so gewählt, um laufende Projekte zu berücksichtigen; etwa die Erneuerungsarbeiten an der Bushaltestelle Neudorf, die noch diese Woche abgeschlossen werden. «Auch auf künftige Projekte müssen wir Rücksicht nehmen», sagt Titus Tobler. «Läuft alles nach Plan, sind die Arbeiten spätestens im August 2019 abgeschlossen, zwingend aber vor Beginn der Autobahnsanierung.»

Strassenbelag erst im Frühling

Aufgeteilt wird die Sanierung der etwa 480 Meter langen Strecke in zwei Etappen (siehe Karte). Die erste Bauetappe vom Naturmuseum bis Höhe Schönbüelpark wird am Montag aufgenommen und soll etwa sieben bis acht Wochen dauern. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite kommt eine Lichtsignalanlage zum Einsatz. Das heisst, die Rorschacher Strasse wird ab dem Naturmuseum während knapp zwei Monaten nur einspurig befahrbar sein. In diesem Teilstück wird direkt nach der Erneuerung der Trinkwasserleitung der Strassenoberbau saniert. Die Arbeiten der zweiten Etappe laufen gestaffelt. Ab Höhe Schönbüelpark bis zum Knoten Zil sollen die Trinkwasserleitungen von Oktober bis Dezember dieses Jahres erneuert werden. Danach pausiert die Baustelle bis im Frühling 2019. Erst dann wird das kantonale Strassenkreisinspektorat die nördlichen Randabschlüsse erneuern und die Asphaltbeläge einbauen.

Gleichzeitig bekommt auch die Bushaltestelle Zil eine Auffrischung: Sie soll, ähnlich dem Vorbild am Bahnhof oder der Bushaltestelle Neudorf, dank einer Erhöhung der Haltekante einen möglichst ebenerdigen Aus- und Einstieg gewährleisten.

Einen Sonntag lang gesperrt

Während der zweiten Etappe werde die Strasse mehrheitlich zweispurig befahrbar sein, sagt Titus Tobler. Eine Totalsperrung ist nur einmal vorgesehen, und zwar während 24 Stunden an einem Sonntag im Frühjahr 2019, wenn die Arbeiter den Deckbelag einbauen. Das Datum werde frühzeitig bekanntgegeben. «Wir sind natürlich bemüht, die übrigen Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.»

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