Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Der Flurname «Bühl»: Häufig im hügeligen Land

Dass der Name Büel, Bühl, Böl oder Böhl in der Region St. Gallen häufig vorkommt, ist eigentlich wenig erstaunlich: Der Name bezeichnet die zahlreichen Hügel. Einer davon liegt den Gossauern besonders am Herzen.

Mit all seinen Schreibweisen hat sich der Flurname Bühl in der Gegend breitgemacht – obwohl er eigentlich in die Höhe strebt. Denn all den Bühls, Böhls und so weiter ist gemein, dass sie einen Hügel bezeichnen. Die selbe Herkunft hat der St. Galler Bohl, wie Martin Arnet in «Die Orts- und Flurnamen der Stadt St. Gallen» festhält.

17 Mal wird der Flurname oder eine Form davon in der Ortsnamen-Datenbank des Schweizerischen Idiotikons gelistet. Und noch nicht einmal mitgezählt ist der Bühl, der den Gossauern wohl am meisten am Herzen liegt: Der Stadtbühl.

Hier kommt nicht nur das wohl bekannteste Gossauer Bier her, aus einem der ältesten noch existierenden Unternehmen der Stadt. Vielmehr lag hier auch eine Parkanlage mit englischem Garten, die 1911 bei der Verlegung des Bahnhofs zerstört wurde. Die schattige Grünfläche lud zum Lustwandeln ein, zudem wurden auf dem Stadtbühl «Kuriositäten» wie die «ostpreussischen Kolossalgeschwister» zur Schau gestellt. Heute ist vom Park auf dem Stadtbühl lediglich noch ein kleines Überbleibsel zu sehen. (jw)

Mehr zum Thema:

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.