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Ein griechischer Glücksfall für den Tischtennisclub St. Gallen

Morgen startet die erste Mannschaft des Tischtennisclubs St. Gallen in die neue Saison. In der 1. Liga strebt der Stadtverein den sofortigen Wiederaufstieg an – dank eines vielversprechenden Neuzugangs.
Ives Bruggmann
Kyriakos Pentarakis ist die neue Nummer zwei beim TTC St. Gallen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Kyriakos Pentarakis ist die neue Nummer zwei beim TTC St. Gallen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Kurz vor den Sommerferien erhielt der Tischtennisclub St. Gallen eine unverhoffte Anfrage. Kyriakos Pentarakis wollte im Verein Tischtennis spielen. Ein Glücksfall, wie sich herausstellen sollte. Der 28-jährige Grieche ist als A16-Spieler klassiert und damit für den TTC St. Gallen eine absolute Verstärkung. Zum Vergleich: Der bestklassierte St. Galler, Spielertrainer Michal Kubat, ist in der Kategorie A18 geführt, A20 ist die bestmögliche Klassierung in der Schweiz. Wie aus dem Nichts erhielt der St. Galler Verein damit eine neue Nummer zwei, weshalb sich auch die Ambitionen nach dem Abstieg aus der NLC wieder nach oben verschieben.

«So viel Pech, wie wir in der vergangenen Saison hatten, so viel Glück haben wir nun», sagt Clubmanager Reinhard Vilic. Er spricht damit den kurzfristigen Abgang von Colin Lanz an. Der Student sagte vor einem Jahr trotz Zusage kurz vor der Saison ab, weil er zu einem Auslandssemester in Hongkong zugelassen wurde. Während der ganzen Saison schaffte es St. Gallen nie, den Verlust des A-18 Spielers Lanz adäquat zu ersetzen und stieg wohl auch deshalb in die 1. Liga ab.

Ehemaliger Nationalspieler als Edeljoker

Nun greift der TTC St. Gallen also mit zwei Topspielern die Tabellenspitze der höchsten Regionalliga an. Komplettieren wird die erste Mannschaft der 20-jährige Noah Mamié, der bereits in der vergangenen NLC-Saison gemäss Manager Vilic «als B15-Spieler sein Soll erfüllt hat». Zudem kann St. Gallen in Ausnahmefällen auf die Hilfe des «Edeljokers» Marc Schreiber zählen. Der 43-jährige ehemalige Schweizer Nationalspieler weist noch immer eine A16-Klassierung auf und ist damit nominell die Nummer drei des Teams. Für Clubmanager Vilic, der seit 1980 in verschiedenen Funktionen im Verein tätig ist, gilt das Hauptaugenmerk dem 1.-Liga-Team: «Wir wollen möglichst schnell wieder aufsteigen.» Dennoch will der Club die anderen Stufen nicht vernachlässigen. Spielertrainer Kubat, der in einem 50-Prozent-Pensum im Verein angestellt ist, steigt in seine vierte Saison als Nachwuchschef ein. Kürzlich hat er das Diplom der höchsten Trainerstufe erlangt. «Seine Arbeit trägt Früchte», sagt Vilic, der sich dank Kubat eine breitere Basis an gut ausgebildeten Spielern für den Verein erhofft. Mit einer breiteren Masse an überdurchschnittlichen Spielern falle es auch nicht so sehr ins Gewicht, wenn ein Topspieler den Verein verlasse.

Vor zwei Jahren noch in der NLB

An den nationalen Ranglistenturnieren des Nachwuchses stehen mittlerweile regelmässig St. Galler Akteure im Fokus. Erst kürzlich schaffte der St. Galler Junior Tim Vilic den Sprung ins U15-Nationalkader der Schweiz. Die Jugendarbeit soll sich dereinst auch auf die erste Mannschaft auswirken. «Wir haben in der 1. Liga nichts verloren», sagt Vilic.

Vor zwei Jahren spielte St. Gallen noch mit drei Topspielern in der NLB. Mit dem Abgang zweier Leistungsträger geriet man in eine Negativspirale, aus der der Club nun wieder herauskommen will. Mit der neuen Nummer zwei sollte ein Spitzenplatz in der 1. Liga problemlos möglich sein. Nicht viele andere Clubs sind derart stark aufgestellt wie St. Gallen. «Wir müssen konstant mit unseren drei besten Spielern antreten können», sagt Vilic. Dann gehöre der Club zu den Aufstiegsanwärtern.

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