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«Ein Aufenthaltsverbot für Hunde wäre übertrieben» - Hundebisse kommen in Rorschach selten vor

Auf der Arionwiese in Rorschach ist ein Mann von einem Hund gebissen worden. Zwei Anzeigen sind bei der Polizei eingegangen. Laut Stadtschreiber Marcel Aeple besteht in der Hafenstadt aber kein Handlungsbedarf.
Lisa Wickart
Bereits im vergangenen Jahr kam es in Rorschach zu einem Hundebiss. Dennoch sind die Vorfälle selten. (Symbolbild: Getty)

Bereits im vergangenen Jahr kam es in Rorschach zu einem Hundebiss. Dennoch sind die Vorfälle selten. (Symbolbild: Getty)

Zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Hunden und deren Haltern ist es am Samstagabend an der Rorschacher Seepromenade gekommen. Trotz Leinenpflicht sei ein Hund frei herumgelaufen und habe sich aggressiv verhalten - der Hund biss einem Spaziergänger, der seinen Hund an der Leine hielt, in die Hand. Darauf griff der angeleinte Hund den freilaufenden Hund ebenfalls an und biss ihn. Beide Hundehalter erstatteten Anzeige. Der verletzte Hundehalter schilderte den Vorfall auf Facebook und postete ein Bild der verletzten Hand.

Wie verhält man sich bei einer Hundeattacke richtig? «Das hängt immer vom Fall und davon ab, ob eine Person Anzeige erstattet oder nicht», sagt der Kapo-Mediensprecher Hanspeter Krüsi. Grundsätzlich sollten sich die Hundehalter in einem ersten Schritt um eine Aussprache bemühen. Anschliessend, und wenn nötig, sei die Polizei einzuschalten. Des Weiteren gelte es, bei Spaziergängen die Leinenpflicht einzuhalten.

Die Leinenpflicht gilt auch auf der Rorschacher Seepromenade. Nach dem Hundebiss von vergangenem Samstag sieht Stadtschreiber Marcel Aeple keinen Bedarf, die Regeln zu verschärfen. Er sagt:

«Ein generelles Aufenthaltsverbot für Hunde wäre übertrieben.»

Allenfalls könne man, falls solche Vorfälle öfter vorkommen sollten, über eine Maulkorbpflicht für bestimmte Hunderassen diskutieren. Hunde im See schwimmen zu lassen, sei jedoch grundsätzlich erlaubt.

Bereits ein Biss im letzten Jahr

Zum Vorfall auf der Arionwiese könne er noch nicht viel sagen: «Ich habe selbst erst in der Zeitung davon erfahren», sagt er. Bis ein solcher Fall bei der Stadtverwaltung vorliege, dauere es meist ein paar Tage, da die Polizei noch mit der Ermittlung des Sachverhalts beschäftigt sei. «Eines kann ich jedoch versichern, zu Hundebissen kommt es an der Rorschacher Seepromenade selten», sagt Aeple. Im vergangenen Jahr habe es lediglich einen Vorfall gegeben, welcher mit dem aktuellen Fall wenig Ähnlichkeiten habe. Damals sei jemand einem Hund aus Versehen auf den Schwanz getreten, worauf der Hund reflexartig nach der Person geschnappt habe.

Gemäss dem Stadtschreiber halte sich eine grosse Mehrheit der Hundehalter in Rorschach an die Leinenpflicht. «Ein Grund dafür sind die Patrouillen der Kantonspolizei und des Sicherheitsdienstes Verkehrsüberwachung Schweiz», sagt Aeple. Diese würden regelmässig das Seeufer kontrollieren und wenn nötig eine Busse verteilen. Wer sich nicht an die Leinenpflicht halte, müsse mit einer Geldstrafe von 50 Franken rechnen.

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