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Thomas Scheitlin am Digitaltag: Ein Analog Native spricht über die Digitalisierung

Am Dienstag fand schweizweit der Digitaltag statt. Stadtpräsident Thomas Scheitlin nahm daran teil: In der neu eröffneten Smart-Halle an der Neugasse beantwortete er auf elektronischem Weg Fragen von Bürgerinnen und Bürgern.
David Gadze
Stadtpräsident Thomas Scheitlin am Laptop in der Smarthalle. (Bild: David Gadze - 3. September 2019)

Stadtpräsident Thomas Scheitlin am Laptop in der Smarthalle. (Bild: David Gadze - 3. September 2019)

«Ah, da isch ä gueti Frog!» Und schon tippt Thomas Scheitlin die Antwort in den Laptop, der in der neu eröffneten Smarthalle in der Neugasse 30 steht. Aus Anlass des Digitaltags hat sich der Stadtpräsident gestern eine halbe Stunde Zeit genommen, um in einem Chat Fragen «seiner» Bürgerinnen und Bürger zu beantworten.

Die Frage lautet: «Finden Sie, dass Sie genug verdienen?» Er habe einen interessanten Job und sei mit seinem Lohn zufrieden, schreibt Scheitlin. Dieser sei aber nicht die wichtigste Sache in seinem Beruf: «Im Zentrum steht die Aufgabe und dass ich meine Aufgabe gerne und jeden Tag hoch motiviert mache.»

Was macht der Stadtpräsident nach dem Rücktritt?

Wie lange Scheitlin das noch tun wird, ist unklar. Am Ende der laufenden Legislatur – also Ende 2020 – dürfte der Stadtpräsident abtreten. Ob es ihm denn langweilig werde, wenn er sein Amt ablege, will ein Mann wissen. «Oder was machen Sie dann den ganzen Tag?»

Allzu konkret geht Scheitlin nicht darauf ein. Sein Tag werde anders aussehen, das sei sicher, und er freue sich, wenn er sich weiterhin für die Gesellschaft einsetzen könne. Allerdings werde das nicht mehr auf dem politischen Parkett sein, sondern «eher im Bereich von sozialen und kulturellen Engagements».

Man kann dem Stadtpräsidenten immer schreiben

Wer dem Stadtpräsidenten schreiben möchte, kann das auch ausserhalb des Digitaltags jederzeit tun – auf digitalem oder analogem Weg. Seine Mailadresse ist auf der Website der Stadt zu finden, ebenso die Postadresse des Rathauses. Er erhalte rund 200 Zuschriften pro Jahr, sagt Scheitlin. Den Grossteil beantworte er selbst.

Was wiederum ganz im Sinn der Antwort auf die Frage ist, ob irgendwann keine Menschen mehr arbeiten werden: «Alle Arbeiten, die Kreativität, persönliche Beratung und Betreuung erfordern, werden bestehen bleiben.» Und: Die Digitalisierung dürfe nicht dazu führen, dass wir uns nicht mehr als Personen begegneten und Menschen vereinsamten. «Im Zentrum soll immer noch die Begegnung sein.» Notfalls in einem Chat...

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