Eidgenössische Zollverwaltung deckt grosse Fälle von Alkohol- und Fleischschmuggel in Rheineck und St.Margrethen auf

Am gleichen Tag versuchten zwei moldawische Staatsbürger grössere Mengen an unverzolltem Alkohol und Fleisch in die Schweiz einzuführen. 

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Die hinterzogenen Abgaben müssen von den beiden Männern nachbezahlt werden.

Die hinterzogenen Abgaben müssen von den beiden Männern nachbezahlt werden. 

Bild: EZV

(ezv, evw) Ein 27-jähriger Moldawier wurde am Grenzübergang Rheineck angehalten. Insgesamt 98 Kilogramm Fleisch, 181 Liter Wein und 24 Liter Spirituosen versuchte er in einem Kleinbus zu schmuggeln.

Über den Grenzübergang St.Margrethen reiste am gleichen Tag ein 42-jähriger Moldawier in die Schweiz ein. Bei der Kontrolle des Lieferwagens fanden Mitarbeiter der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) 66 Kilogramm Fleisch, 55 Liter Wein und acht Liter Spirituosen. Die Lebensmittel waren nicht deklariert. 

Wie die EZV in ihrer Medienmitteilung weiter schreibt, müssen die beiden angehaltenen moldawischen Staatsbürger die hinterzogenen Abgaben nachbezahlen. Ausserdem haben sie mit Bussen bis zu mehreren Tausend Franken zu rechnen. 

Aufgaben der EZV

Zum Auftrag der EZV gehört es, Waren, Personen und Transportmittel Lage- und Risikoabhängig zu kontrollieren. Aktuell befindet sich die EZV in einer Transformationsphase hin zum Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG). Damit entsteht ein neues Berufsbild und es gibt eine Vereinheitlichung in den drei Kontrollbereichen der Ausbildung. So wird die EZV in Zukunft noch besser in der Lage sein, an der Grenze für eine umfassende Sicherheit von Bevölkerung, Wirtschaft und Staat zu sorgen. 

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