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Eggersriet: Gemeindepräsident Hochreutener macht Platz für den Dorfarzt

In Eggersriet liegt der Sondernutzungsplan Heimat-Zelg auf. Er betrifft Land des Gemeindepräsidenten.
Johannes Wey

Um die Baulücke, die mitten in Eggersriet neben der Raiffeisenbank klafft, ist schon viel gestritten worden. Nun liegt der Sondernutzungsplan Heimat-Zelg auf, der zwei Grundstücke betrifft. Die Unterlagen können bis am 3. September im Gemeindehaus eingesehen werden.

Der Plan wurde aufgelegt, obwohl Gemeindepräsident Roger Hochreutener als Eigentümer eigentlich bereits über eine gültige Baubewilligung für eine der Parzellen verfügt. Dafür hatte er einen viereinhalbjährigen Rechtsstreit ausfechten müssen.

Baubewilligung bleibt in der Hinterhand

Der Gemeinderat habe ihn angefragt, ob er bereit sei, sein Bauprojekt nochmals zu überdenken. Der Sondernutzungsplan biete aus Sicht der Gemeinde verschiedene Mehrwerte, sagt Hochreutener, der als Direktbetroffener, was diese Planungen angeht, in den Ausstand getreten ist. Für die Umsetzung des Sondernutzungsplans würde er das Land an das Widnauer Architekturbüro Spirig Partner AG verkaufen. Sollte der Sondernutzungsplan aber im Einsprache- oder Rekursverfahren scheitern, bleibe es beim bereits bewilligten Bauprojekt.

Eine Restfläche nutzbar machen

Vize-Gemeindepräsident Bernhard Egger nennt mehrere Vorteile, welche für die Gemeinde Eggersriet durch den Sondernutzungsplan entstünden. Hauptargument sei, dass damit neue Räume für die Gemeinschaftsarztpraxis sichergestellt werden könnten. «Dieses Angebot wollen wir natürlich im Dorf behalten», sagt Egger. Doch am bisherigen Standort im Seniorenzentrum sei der Platz dafür zu knapp. Die neue Praxis, die direkt von der Heidenerstrasse aus zugänglich sein soll, wäre aber ebenfalls gut erreichbar, auch vom Seniorenzentrum.

Ausserdem lasse sich mit dem Sondernutzungsplan auch das zweite Grundstück nutzen, das nur 450 Quadratmeter messe und im Süden an die Zone für öffentliche Bauten grenze. Egger erwähnt ausserdem die «ortsbauliche Qualität», welche der Sondernutzungsplan garantiere. So werde sichergestellt, dass das Wohn-Gewerbehaus an der Heidenerstrasse dank des zusätzlichen Geschosses gleich hoch sei wie die benachbarten Bauten.

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