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«Es ist kaum zu glauben» – dreiste Diebe klauen Eibenbäume aus Rorschacher Privatgarten

Toni Angehrn traute seinen Augen nicht, als er drei Löcher im Garten einer Rorschacher Liegenschaft entdeckt. Diebe haben dort drei im Herbst gepflanzte Eibenbäumchen ausgebuddelt und geklaut.
Jolanda Riedener
Am Langmoosweg wurden drei Eibenbäumchen entwendet, die seit Herbst den Wegrand säumen. (Bild: Jolanda Riedener)

Am Langmoosweg wurden drei Eibenbäumchen entwendet, die seit Herbst den Wegrand säumen. (Bild: Jolanda Riedener)

«Es ist kaum zu glauben», sagt Toni Angehrn. Der Liegenschaftsverwalter hat diese Woche eine unschöne Entdeckung gemacht. Im Garten der Mehrfamilienhäuser am Langmoosweg haben sich Diebe an drei Eibenbäumchen vergriffen. «Mit dem Spaten ausgebuddelt und mitgenommen», vermutet Angehrn. Man könne ja mit dem Auto oder Anhänger bequem vorfahren. «Vielleicht war es eine Person in Arbeitskleidung, da stellt niemand Fragen», sagt er.

Der Vorfall löst bei ihm Kopfschütteln aus. «Das ist einfach ärgerlich.» Ein Bäumchen koste so zwischen 100 und 120 Franken, schätzt Angehrn. Aber es gehe gar nicht nur ums Geld, sondern der Vorfall führe zu unnötigem Aufwand. Er müsse die Gärtnerei wieder mit der Neubepflanzung beauftragen. Das sei mühsam und koste natürlich.

Bäumchen wurden als Ersatz gepflanzt

Am Langmoosweg stehen noch weitere Eibenbäume. Drei Löcher in der Erde deuten auf die entwendeten Pflanzen hin. Im Rahmen der Offenlegung des Mühltobelbachs haben damals einige Bäume und Pflanzen weichen müssen. Mit dem Abschluss der Arbeiten, an denen sowohl Rorschach als auch Rorschacherberg beteiligt war, hat die Stadt Rorschach im vergangenen Jahr Ersatz versprochen und die Bäume im Herbst gepflanzt. Toni Angehrn sagt:

«Ich bin seit 30 Jahren für die Verwaltung von Liegenschaften zuständig, aber so etwas ist mir noch nie passiert.»

Die Eibe ist eine einheimische, langsamwachsende Baumart. Er könne sich vorstellen, dass die Täterschaft wohl deshalb Gefallen an den Pflanzen gefunden habe.

Baumklau ist ein Einzelfall

Baumdiebstähle sind der Kantonspolizei St. Gallen nicht bekannt, heisst es auf Anfrage. «Davon habe ich noch nie gehört», sagt Mediensprecher Florian Schneider. Es handle sich dabei um Einzelfälle und es habe sich auch in der Region Rorschach in den vergangenen Monaten nichts vergleichbares ereignet.

Die selbe Erfahrung mussten allerdings bereits die Pächter des Restaurants Mariaberg in Rorschach machen. Beinahe auf den Tag genau vor zwei Jahren haben Diebe zwei Olivenbäume vom Lindenplatz entwendet, die zum Restaurant gehörten. Die Bäumchen wurden aus den schweren Töpfen gerissen. Bereits 2015 hatten die Pächter eines der beiden Bäumchen wegen Diebstahls ersetzen müssen.

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