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Parksünder verzögern Arbeiten um den Doppelspur-Ausbau in Rorschach

Die Arbeiten zur Doppelspur im Bereich Stadtbahnhof Rorschach schreiten voran. Weil Autofahrer trotz Verbot beim Bäumlistorkel parkierten, erhielten sie eine Busse. Beim Steinacher Unternehmen führt das nun zu Verzögerungen.
Jolanda Riedener
Karl Hutter und sein Team räumen das bewachsene Land beim Rorschacher Stadtbahnhof für die Arbeiten zur Doppelspur. (Bild: Jolanda Riedener)

Karl Hutter und sein Team räumen das bewachsene Land beim Rorschacher Stadtbahnhof für die Arbeiten zur Doppelspur. (Bild: Jolanda Riedener)

Während sich Ständerat Paul Rechsteiner und Nationalrat sowie Stadtpräsident Thomas Müller über den Verlauf der Doppelspur Richtung Rorschacher Bahnhof in den Haaren liegen, sind die Arbeiten im Bereich Bahnhof Stadt bereits im Gang. Am Mittwochmorgen hätte der Steinacher Karl Hutter mit seinen Mitarbeitern die Bäume und Büsche an der Eisenbahnstrasse räumen sollen, um den nötigen Platz für Gleisarbeiten zu schaffen. Weil Autofahrer das Parkverbot ignorierten, muss die Firma nun Verzögerungen in Kauf nehmen.

Hutter zeigt wenig Verständnis für das rücksichtslose Verhalten der Autofahrer. Ein entsprechendes Schild zeigt deutlich, dass am Mittwoch ab 7 Uhr Parkverbot herrscht. Dennoch war gegen 8.30 Uhr noch immer jedes einzelne Parkfeld besetzt. Deshalb habe Hutter die Polizei alarmiert, die entsprechende Bussen verteilte. Grösstenteils Rorschacher Berufsschüler hätten dort parkiert. Im Verlauf des Vormittags haben diese ihre Wagen schliesslich umparkiert und Karl Hutter konnte endlich mit den Arbeiten beginnen. Die Kantonspolizei St.Gallen habe keine Fahrzeuge abschleppen lassen müssen, wie ein Beamter vor Ort bestätigt.

«Eigentlich hätten wir Ende dieser Woche fertig sein sollen», sagt Hutter. Nun könne sein Team im schlimmsten Fall die Arbeiten erst Anfang kommender Woche abschliessen. In der Zwischenzeit bleibt auch der Parkplatz geschlossen.

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