Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Doch keine Pläne auf der Sommerau: Die Migros hat eine andere Lösung in Gossau gefunden

Die Migros Ostschweiz hat das Gewerbe- und Industriegebiet Sommerau in Gossau verkauft. Sie hat ein angrenzendes Grundstück neben der Betriebszentrale erworben und will nun dort ihre Ausbaupläne realisieren.
Roger Fuchs
Die Betriebszentrale der Migros an der Industriestrasse in Gossau. (Bild: Ralph Ribi)

Die Betriebszentrale der Migros an der Industriestrasse in Gossau. (Bild: Ralph Ribi)

«Wir haben das Gewerbe- und Industriegebiet Sommerau Nord in Gossau ursprünglich erworben, weil wir genug Platzreserven für die Weiterentwicklung unserer Betriebszentrale haben wollten», blickt Andreas Bühler auf den Dezember 2014 zurück. Er ist Kommunikationsleiter bei der Migros Ostschweiz. Damals hätten sie nicht gesehen, dass sie ihre Ausbaupläne auch beim bestehenden Grundstück an der Industriestrasse realisieren könnten.

Eine Lösung direkt bei der heutigen Betriebszentrale sei der Grund, weshalb die Migros Ostschweiz das Gebiet Sommerau nun weiterverkauft habe. Konkret hat die Migros im Sommer 2015 von der Häusle und Koller AG eine Liegenschaft an der Mooswiesstrasse erworben. Das westlich an die Migros-Betriebszentrale angrenzende Grundstück umfasst rund 8500 Quadratmeter.

Und so hat man schliesslich begonnen, mit einem Verkauf der Sommerau zu liebäugeln und entsprechende Dokumentationen zu erstellen. Eine Handvoll Interessenten nicht nur aus der Region hätte im Rahmen des Evaluationsverfahrens die Absicht bekundet, das gesamte Grundstück zu kaufen.

Letztlich fiel die Wahl nun auf die ortsansässige Aepli Metallbau AG, die rund 40 Prozent des Areals für den eigenen Bedarf brauchen wird. Zahlen im Zusammenhang mit dem einstigen Kauf und jetzigen Wiederverkauf bleiben unter Verschluss. Andreas Bühler jedoch versichert: «Es ist ein fairer Verkaufspreis für die Migros und die neue Eigentümerin des Grundstücks.» Spruchreife Pläne mit dem Grundstück an der Mooswiesstrasse gibt es noch nicht.

Eigene Entwicklungsziele nicht zurückgesteckt

Könnte der jetzige Verkauf des knapp 100 000 Quadratmeter grossen Gebiets Sommerau auch damit zusammenhängen, dass die Migros Ostschweiz eigene Entwicklungsziele minimiert hat? Andreas Bühler verneint. Schliesslich hätten sie nie die Absicht verfolgt, das gesamte Areal Sommerau für sich selbst zu beanspruchen. Bereits beim Kauf sei der damaligen Interessengemeinschaft zugesichert worden, auch Land für die lokalen Gewerbebetriebe zur Verfügung zu stellen.

Das Gebiet in der Sommerau hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Allein bis zur Umzonung in Gewerbe- und Industriegebiet dauerte es mehrere Jahre. Seither immer wieder für Schlagzeilen gesorgt hat die Erschliessung. Inzwischen konnten gemäss Andreas Bühler in diesem Zusammenhang wichtige Fortschritte erzielt werden. Es seien Vorgaben für die externe sowie die interne Erschliessung des Areals, für Grünflächen, Lärmschutz sowie Nutzungs- und Fahrtenbeschränkungen zu beachten gewesen. «Man befindet sich jetzt auf der Zielgeraden und die neue Eigentümerin wird diese Planungsarbeiten übernehmen, fortsetzen und zeitnah mit ersten Erschliessungsvorhaben starten können.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.