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DJ-Kurs beim Ferienspass: Beim Publikum die richtigen Knöpfe drücken

Die Jugendarbeit Wittenbach bot beim Ferienspass einen DJ-Kurs an. Die Kinder durften selber hinter das Mischpult und Hand anlegen.
Laura Manser
Jugendarbeiter Jeremias Frei ist hobbymässig DJ. (Bilder: Laura Manser)Jugendarbeiter Jeremias Frei ist hobbymässig DJ. (Bilder: Laura Manser)
6 Bilder

Ferienspass Wittenbach-Muolen-Häggenschwil: DJ-Kurs Bildergalerie

Die Stimmung ist gespannt. Bevor das Bass-Gewummer anfängt, hören die Kinder beim technischen Teil des Kurses aufmerksam zu. Beim Ferienspass Wittenbach-Muolen-Häggenschwil findet an diesem Dienstagnachmittag im Wittenbacher Jugendtreff Backflip ein Disc-Jockey-Kurs statt. Geleitet wird der Workshop von Hobby-DJ und Jugendarbeiter Jeremias Frei. Zur Unterstützung ist auch Raphael Schlegel alias DJ Räff de Cheff dabei.

Ziel des Kurses ist laut Frei vor allem Spass zu haben. Die Kinder sollen dabei einen Einblick hinter die Plattenspieler bekommen und inspiriert werden. «Vielleicht infiziert sich jemand mit dem DJ-Feeling.» Und tatsächlich kennen sich zwei der acht teilnehmenden Kindern schon gut aus. «Ich bin ein Fan von Marshmello, er ist auch ein DJ», sagt ein Schüler. Ein anderer Schüler weiss bereits, dass ein DJ «Mashups» erstellt. Dabei werden zwei oder mehrere Lieder miteinander vermischt. In der Einführung erklärt Frei, was zu einem durchschnittlichen Set-up gehört; zwei CD-Player, ein Mischpult, Verstärker, zwei Boxen.

Showeinlage bei Disco-Atmosphäre

Frei verdeutlicht diverse Rhythmen mit Klatsch-Übungen: «Die vermischten Lieder müssen melodisch und rhythmisch zusammen passen.» Nach einer kurzen Trinkpause begibt sich die Gruppe in den nächsten Raum. Dort finden sich farbige Discolichter, Sofas und ein Mischpult – fast wie in einem Club also. Frei stellt seine DJ-Künste unter Beweis und animiert die Kinder, zu tanzen, auch wenn sie sich eher zaghaft verhalten. Nach der Showeinlage erklären Frei und Schlegel den Kindern anhand des Mischpults die verschiedenen Knöpfe, Regler und Effekte. Dann dürfen die Schülerinnen und Schüler selbst Hand anlegen.

Am Ende des Kurses fragt Frei die Kinder, was sie gelernt haben. Ein Schüler sagt: «Ich wusste nicht, dass man so stark auf den Rhythmus der Lieder achten muss.»

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