Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

"Pompei"-Besitzer wirten künftig auch in Abtwil

Für viele ist er kein Unbekannter. «Pompei»-Wirt Dino De Vivo, kurz Dino genannt, wird ab Januar das «Sicilia» in Abtwil übernehmen. Das Restaurant erhält seinen Namen zurück – und die Abtwiler einen Treffpunkt.
Corinne Allenspach
Dania und Dino De Vivo führen seit 14 Jahren das «Pompei» vor der Fürstenlandbrücke. Ab Januar wirten sie auch in Abtwil. (Bild: Hanspeter Schiess)

Dania und Dino De Vivo führen seit 14 Jahren das «Pompei» vor der Fürstenlandbrücke. Ab Januar wirten sie auch in Abtwil. (Bild: Hanspeter Schiess)

Ein Ende war bereits im Frühling absehbar. Auf einen gelungenen Start folgten im Restaurant Sicilia an der Hauptstrasse in Abtwil ein halbes Jahr nach der Eröffnung ein Konkurs, die Trennung des Wirtepaars Mimoza und Vincenzo Curseri sowie diverse Probleme. Trotzdem wurde weitergewirtet. Auch Vincenzo Curseri, der von seiner Frau «aus privaten Gründen» vor die Tür gestellt worden war, kehrte zurück.

Nur: Die Gästescharen blieben aus und bei Fredi Brändle, Inhaber der Liegenschaft, die Mieteinnahmen. Gemäss Vincenzo Curseri waren zwei Monatsmieten ausstehend. Für Brändle Grund genug, den Wirten auf Ende Oktober zu kündigen. Er habe bereits «zwei gute Nachfolger» zur Hand, versprach er damals.

«Sonne», «Sicilia», «il Sole»

Und tatsächlich soll es im «Sicilia» zu einem nahtlosen Wechsel kommen. Diese Woche werden die neuen Wirte die Schlüssel übernehmen, Anfang Januar wollen sie das Restaurant wiedereröffnen. Dabei erhält die ehemalige «Sonne» ihren Namen zurück, oder zumindest fast. Ristorante il Sole soll die Lokalität künftig heissen. «Wir haben den Namen gleich übernommen. Das mit der Sonne hat uns gefallen», sagt Dino De Vivo.

Für viele Abtwiler ist er kein Unbekannter. Der gebürtige Italiener führt seit 14 Jahren das «Pompei» eingangs Fürstenlandbrücke und seit zwei Jahren das «Pompei City» an der Davidstrasse in St. Gallen. Nun kommt ein drittes Restaurant hinzu. «An den jetzigen Standorten machen wir weiter wie bisher», betont De Vivo. Mit der Lokalität in Abtwil habe er schon länger geliebäugelt. Aber erst jetzt, mit Fredi Brändle als Inhaber, habe er zugesagt. «Fredi und ich kennen uns schon lange. Für mich ist er eine Sicherheit im Rücken.»

Mehr als Pizza und Pasta

Auf das Wirten im Ristorante il Sole freut sich De Vivo besonders, weil er die Gegend und viele Gäste schon kennt. «Im ‹Pompei› haben wir langjährige Kundschaft aus Abtwil, inklusive Vereine.» Während im «Pompei» ausschliesslich italienische Gerichte angeboten werden, plant De Vivo in Abtwil einen Mix aus italienischer und gutbürgerlicher Schweizer Küche.

«Wichtig ist uns, dass wir auch wieder Traueressen machen können mit Schweizer Gerichten.»

Denn das Restaurant in unmittelbarer Nachbarschaft zur katholischen und reformierten Kirche ist für die Abtwiler wichtig als Treffpunkt nach einer Trauerfeier.

Der Entscheid, ein drittes Restaurant zu übernehmen, ist bei Dino De Vivo über Jahre gereift. Anfangs sei das «Pompei» überhaupt nicht gelaufen. «Ich wollte mehr als einmal den Schlüssel wegwerfen», sagt er. Inzwischen sei das Restaurant fast täglich ausgebucht, für neue Kundschaft fehle der Platz. Diese, so hofft De Vivo, wird künftig den Weg nach Abtwil finden.

Das Ristorante il Sole wird er zusammen mit seiner Frau Dania führen. Die ersten Monate soll das Lokal sieben Tage die Woche ab 9 Uhr bis spätabends offen sein. Danach ziehe man Bilanz und passe die Zeiten allenfalls an.

De Vivo, der in der Nähe von Neapel aufgewachsen ist, hat nach einer Lehre im Hotel Säntis in Herisau seit rund 25 Jahren verschiedene Gastrobetriebe in der Region geführt. In Hotels haben auch die italienischen Köche gearbeitet, die er fürs «il Sole» angestellt hat. «Ich lege viel Wert auf gute Küche und auf gelerntes Personal», sagt De Vivo. In Abtwil will er auf eine kleine Karten setzen mit regelmässig wechselnden Gerichten. Die italienische Küche sei ja so vielfältig. Zu finden seien sicher «viel Fleisch und viel Fisch», zudem italienische Speisen, die man nicht überall finde.

Das könnte Sie auch interessieren:

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.