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Digitales Wunschkonzert in Mörschwil: Die Bürger sollen das Dorfzentrum übers Internet mitgestalten

Diese Woche schaltet die Gemeinde Mörschwil eine Umfrage im Internet auf. Die Bevölkerung kann so Ideen für die Neugestaltung des Dorfzentrums einbringen.
Arcangelo Balsamo
Das Areal zwischen Post- und St.  Gallerstrasse ist 4000 Quadratmeter gross und soll umgestaltet werden. (Bild: Ralph Ribi)

Das Areal zwischen Post- und St.  Gallerstrasse ist 4000 Quadratmeter gross und soll umgestaltet werden. (Bild: Ralph Ribi)

Die Mörschwiler Bevölkerung soll bei der Neugestaltung des Dorfzentrums mitreden können. An diesem Freitag wird dafür eine Online-Umfrage auf der Internetseite der Gemeinde aufgeschaltet. Gemeindepräsident Paul Bühler bezeichnet die Umfrage im Netz «eine andere Art des Vernehmlassungsverfahrens». Es sei das erste Mal, dass dies im Netz geschehe. «Bisher haben wir jeweils Fragebögen mit dem Mitteilungsblatt verschickt», sagt Bühler. In der Umfrage kann die Bevölkerung Ideen äussern, was im Dorfzentrum entstehen soll. «Beispielsweise, ob sie sich Wohnraum wünscht und falls ja, wie gross die Wohnungen werden sollen», sagt Bühler. Nicht nur Privatpersonen sollen sich in die Umfrage einbringen, sondern auch Organisationen wie etwa die verschiedenen Vereine.

Das Areal, das umgestaltet wird, liegt in der sogenannten Kernzone Dorf zwischen der Post- und der St. Galler-Strasse und ist 4000 Quadratmeter gross. Die Fläche ist in vier Grundstücke unterteilt. Zwei davon sind im Besitz der Gemeinde. Die Wiese und die Scheune hinter der ehemaligen Bäckerei Egger erwarb die Gemeinde von Albin Egger im April 2017 für 1,9 Millionen Franken. Die Grundeigentümer der beiden anderen Flächen sind die Immo69 GmbH und die Zeblas GmbH.

Zukunft des Alten Gemeindehauses ungewiss

Die drei Parteien sind sich einig, dass sie bei der Umgestaltung zusammenarbeiten werden. «Wenn jeder alleine etwas planen würde, wäre das nicht besonders sinnvoll», sagt Bühler. In welcher rechtlichen Form die Partnerschaft zwischen der Gemeinde, der Immo69 GmbH und der Zeblas GmbH aussehen wird, sei noch unklar. Den Grundeigentümern schwebt vor, auf dem Areal eine Mischung aus Wohn-, Gewerbe- und Gemeinschaftsnutzungen zu realisieren. Je nach Ausgang der Umfrage, könne sich dies aber ändern. «Noch sind alle Optionen offen», sagt Bühler. Es sei deshalb auch nicht sicher, ob das Alte Gemeindehaus weichen müsse oder bestehen bleibe.

Öffentlicher Anlass findet im Winter statt

Die Umfrage ist lediglich der Startschuss für den Mitwirkungsprozess seitens der Bevölkerung bei der Neugestaltung des Zentrums. An einem öffentlichen Anlass im kommenden Winter wird die Gemeinde die Resultate der Umfrage präsentieren und kommentieren. Zudem soll darüber diskutiert werden, wie sich das Dorfzentrum künftig präsentieren soll. Bis wann die Überbauung im Zentrum abgeschlossen sei, könne man derzeit noch nicht sagen. «In der jetzigen Situation eine zeitliche Angabe zu machen, wäre unrealistisch», sagt Bühler.

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