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Diese 15 Ladenlokale in der Rorschacher Innenstadt stehen leer

Es wird viel vom Ladensterben in der Ostschweiz geschrieben und geredet. Doch wie sieht die Situation in Rorschach aus? Eine Momentaufnahme.
Tim Naef

Hinweis für alle App-Nutzer: Klicken Sie unten auf "Dieses Element anzeigen", und Sie gelangen zur interaktiven Karte der leeren Ladenlokale der Rorschacher Innenstadt.

Schaufensterbummlern dürfte es schon aufgefallen sein: Immer wieder kommt man beim Schlendern durch Ostschweizer Innenstädte an vernagelten Schaufenstern oder leeren Gewerberäumen vorbei – auch in Rorschach. Wer jüngst durch die Rorschacher Innenstadt (Von der Badhütte bis zur Raiffeisen-Filiale und von der Kirchstrasse bis an den See) lief, kam an nicht weniger als 15 leeren Ladenlokalen vorbei. Im Vergleich: In der St.Galler Innenstadt waren es bei einem Rundgang Mitte August deren 44.

«Das Gewerbe ist im Wandel»

Von der Anzahl der leeren Gewerberäume wenig überrascht, zeigt sich der Rorschacher Gewerbepräsident Stefan Meier: «Die Situation in der Innenstadt ist dem Gewerbeverein bekannt. » Man behalte die Situation schon seit längerem im Auge. «Das Rorschacher Einkaufszentrum ist aber dank seiner guten Erreichbarkeit, seiner Nähe zum See und seinem breiten und qualitativ hochstehenden Angebot äusserst attraktiv. »

Die Frage, ob er sich deswegen Sorgen machen würde verneint Meier und erklärt auch gleich weshalb: Der Rorschacher Gewerbeverein sei der älteste in der Schweiz. «Wir haben kürzlich unser Archiv neu geordnet. Dies hat uns vor Augen geführt, dass es im Verlauf der Geschichte immer wieder neue Herausforderungen für die Gewerbetreibenden hierzulande gab und gibt.» Das Gewerbe befinde sich stetig in einem Wandel, es entstehe immer wieder Neues. «Und das stimmt mich zuversichtlich für die Zukunft. »

Konkrete Massnahmen werden getroffen

Schaut man sich um, haben viele Städte in der Ostschweiz mit dem Problem des Ladensterbens zu kämpfen. Meier betont, es handle sich dabei nicht allein um ein Gewerbethema, es sei vielmehr ein Gesellschaftsthema. Diese würde sich stetig verändern und neu erfinden. «Denken Sie an die Elektrifizierung vor über einem Jahrhundert. »

Man habe das Thema im Gewerbevorstand thematisiert und einen Strategieprozess eingeleitet. Dieser soll zeigen, wie der Verein den einzelnen Gewerben noch besser helfen könne. «In naher Zukunft werden wir die Mitglieder in diesen Prozess einbeziehen, und so die Weichen für die Zukunft richtig stellen», so Meier.

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