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Flurnamen: Die Wilen sind meist Weiler

Orte mit dem Namen Wilen kommen häufig in der Ostschweiz vor. Der Flurname stammt aus dem Lateinischen und bleibt in der Region, wo es ihn sechsmal gibt, seinem Ursprung grösstenteils treu.
Marco Cappellari

Wie der in der vergangenen Woche vorgestellte Name Ebnet, ist auch die Flurbezeichnung Wilen hauptsächlich eine Ostschweizer Angelegenheit. Nebst einigen Orten in den Kantonen Luzern, Obwalden, Zug, Schwyz, Zürich und Schaffhausen, befinden sich die meisten Wilen im Thurgau, St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden. In der Region sind es deren sechs.

Zum Hof gehörend

Der Name Wilen bedeutet «beim Gehöft» und ist auf die lateinischen Wörter Villa (Landhaus/Hof) und Villare (zum Landhaus/Hof gehörend, Gehöft) zurückzuführen, wie im Schweizerischen Idiotikon nachzulesen ist. Diese Wortherkunft ist auch heute noch zu erkennen, wenn man sieht, welche Orte in der Region diesen Namen tragen. Meist sind dies relativ entlegene Häuseransammlungen, Bauernhöfe und Weiler (die Ähnlichkeit des Ausdrucks zu Wilen kommt nicht von ungefähr). Ausserhalb der Region gibt es auch Ortschaften, die diesen Namen tragen: So geht der Name der Stadt Wil auf denselben Ursprung zurück. Auch Häggenschwil, Mörschwil und Andwil haben dieselbe Wortherkunft.

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