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Die Westfassade vom Schloss Oberberg wird aufgefrischt

Die Aussenwand des Schlosses Oberberg in Gossau soll im Herbst saniert werden.
Laura Manser
Das Schloss Oberberg liegt ausserhalb der Bauzone. (Bild: Michel Canonica - 21. September 2017)

Das Schloss Oberberg liegt ausserhalb der Bauzone. (Bild: Michel Canonica - 21. September 2017)

Der Förderverein Schloss Oberberg in Gossau will die Aussenwand am Schlossgebäude wärmetechnisch sanieren. Die Auflagefrist zum Projekt lief bis zum 15. Juli. Es sind jedoch keine Einsprachen eingegangen. Lediglich die Genehmigung des kantonalen Amts für Raumentwicklung steht noch aus. Diese ist nötig, weil das Schloss ausserhalb der Bauzone liegt. «Wir erwarten aber, dass die Bewilligung bald kommt», sagt Albert Lehmann, Präsident des Fördervereins Schloss Oberberg.

Bei der Sanierung geht es darum, die energetische Situation in der Ritterstube, also im Hauptraum des Gastronomiebetriebs, zu verbessern. Die Westfassade ist nicht winddicht, weshalb kalte Luft in die Gaststube kommt. «Durch die Sanierung wird das Raumklima für die Gäste angenehmer und gleichzeitig sinkt der Heizbedarf», sagt Lehmann.

Geplant sei, die Bauarbeiten im Herbst während der dreiwöchigen Betriebsferien durchzuführen. «Somit gibt es für die Kundschaft keine Einschränkungen», sagt der Vereinspräsident. Weil die Isolierung von innen gemacht wird, werde es kein Gerüst am Schloss geben. Die Baukosten von 40'000 Franken übernimmt der Förderverein selbst.


Wahrnehmung darf nicht verändert werden

«Die Herausforderung liegt darin, dass die Decke und die Wände bereits sehr alt sind», sagt Lehmann. Die nach dem Brand von 1955 erstellte Holzdecke muss teilweise demontiert und nach der Isolierung wieder angebracht werden. Nach der Sanierung dürften weder von aussen noch von innen markante Veränderungen sichtbar sein. Die Denkmalpflege des Kantons hat bereits vor dem Baugesuch grünes Licht gegeben.

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