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Die Turner kommen: 1500 werden beim Sportfest in Häggenschwil erwartet

Im Juni werden 1500 Turnerinnen und Turner aus der ganzen Schweiz nach Häggenschwil reisen. Die Gemeinde ist der diesjährige Gastgeber des Sportfestes. Das OK hat bereits 900 Arbeitsstunden geleistet.
Nina Rudnicki
Das Sportfest 2016 wurde vom TV Cervus Andwil-Arnegg organisiert – ein Ansporn für die Häggenschwiler. (Bild: Michel Canonica)

Das Sportfest 2016 wurde vom TV Cervus Andwil-Arnegg organisiert – ein Ansporn für die Häggenschwiler. (Bild: Michel Canonica)

«Auf einmal hatte sich jeder ein Herz gefasst.» So beschreibt Christof Hafner den Moment vor zwei Jahren, als die Mitglieder des Turn- und Sportvereins (TSV) Häggenschwil beschlossen, sich als Austragungsort für das Sportfest 2019 zu bewerben. 1500 Turnerinnen und Turner aus der ganzen Schweiz würden dann nach Häggenschwil reisen, um sich ein Wochenende lang in verschiedenen Disziplinen zu messen.

Aus dieser Vision wird in diesem Sommer Realität: Am Pfingstwochenende vom 7. bis zum 9. Juni verwandelt sich das Gebiet um das Schulhaus Rietwies in ein Festareal, einen Zeltplatz und eine Sportarena. «Wir haben mit dem TSV Häggenschwil bereits an 50 Sportfesten teilgenommen. Es ist also an der Zeit, dass wir einmal die Gastgeber sind», sagt Christof Hafner, der dem Organisationskomitee vorsteht. Für die Turnerinnen und Turner sei das Sportfest jeweils der Höhepunkt des Jahres. «Es stärkt das Zugehörigkeitsgefühl der Mitglieder zu ihrem Verein und ist einfach ein unvergessliches und geselliges Wochenende», sagt er. Ausserdem zeige sich in den Wettkämpfen, ob sich die langen Vorbereitungen gelohnt hätten.

Wettkämpfe in vier Gemeinden

Die Turnerinnen und Turner messen sich in über 20 Disziplinen. Dazu gehören bekannte Sportarten wie Hindernislauf, Gymnastik oder Weitsprung, aber auch Exotisches wie Kettenlauf. Bei letzterem transportieren die Läuferinnen und Läufer während einer Art Stafette verschiedene Gegenstände wie Kastenteile, Gymnastikbälle oder Hanteln durch das Feld.

Die Wettkämpfe werden nicht nur in Häggenschwil, sondern auch in Neukirch-Egnach, Roggwil und Waldkirch ausgetragen. In Häggenschwil messen sich einzelne Sportlerinnen und Sportler in insgesamt elf Disziplinen. In Neukirch-Egnach finden die Sektionswettkämpfe statt, bei denen jeweils die ganze Riege oder der ganze Verein gemeinsam antritt. In Roggwil treten die Netz- und Faustballteams gegeneinander an. In Waldkirch wird Unihockey gespielt.

900 Stunden haben die zwölf Mitglieder des Organisationskomitees bereits in die Planung des Sportfestes investiert. «Bis Juni werden wir mindestens nochmal so viel Zeit in die Vorbereitungen stecken», sagt Christof Hafner. Am Fest werden 550 Helferinnen und Helfer ehrenamtlich im Einsatz sein. Knapp die Hälfte davon sind Mitglieder aus dem Turn- und Sportverein. Die übrigen Helfer kommen aus anderen Häggenschwiler Vereinen. Teilweise engagieren sich auch die Vereine anderer Gemeinden oder Privatpersonen. Dazu können sich Interessierte derzeit auf der Website des Sportfestes registrieren. Auch die Sponsorensuche läuft noch. Laut Christof Hafner betragen alleine die Infrastrukturkosten 85000 Franken.

Eine Premiere für die Älteren

Erstmals wird am Sportfest in Häggenschwil «35+» durchgeführt. Es handelt sich dabei um einen spielerischen Vierkampf in Viererteams. Diese treten in den einfach zu lernenden Disziplinen Hindernislauf, Korbrundlauf, Passen-Werfen-Laufen sowie Tchoukball gegeneinander an. «35+» ist eine Initiative des Breitensportverbandes Sport Union Ostschweiz, der damit die 35- bis 60-Jährigen zum Mitmachen am Sportfest motivieren möchte.

Der TSV Häggenschwil hat an Sportfesten in der ganzen Schweiz mitgemacht. Es sind allerdings nicht die Sportfeste in grossen Städten, die Christof Hafner besonders in Erinnerung geblieben sind. Im Gegenteil: Besonders gefallen hat ihm etwa das Sportfest in Andwil und Arnegg. «Dort gibt es dieselbe bescheidene Infrastruktur wie bei uns in Häggenschwil. Von der Stimmung, der Organisation und dem Ablauf her, war dieses Fest aber eines der besten», sagt er. Und das sei der Reiz: Aus dem Verfügbaren das Beste zu machen.

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