Die St.Galler Stadtpolizei zieht positive Bilanz des Osterwochenendes – auch dank der Unterstützung durch Zivilschützer

Die Polizeidienstkompanie des Zivilschutzes war über das Osterwochenende zusammen mit der Stadtpolizei auf Patrouille.

Sandro Büchler
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Die Stadtpolizei zieht eine positive Bilanz: «Die Bevölkerung und Geschäfte haben sich mehrheitlich gut an die Covid-19-Verordnung gehalten», sagt Roman Kohler, Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen. Die Beamten seien in der Innenstadt und in den städtischen Naherholungsgebieten erneut präsent gewesen.

Die Stadtpolizei war über die Ostertage in den Naherholungsgebieten präsent, wie etwa hier bei Drei Weieren.

Die Stadtpolizei war über die Ostertage in den Naherholungsgebieten präsent, wie etwa hier bei Drei Weieren.

Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller

Bis Montagmittag gingen bei der Stadtpolizei 45 Meldungen aus der Bevölkerung ein, wonach sich Personen oder Geschäfte nicht an die Verordnung halten würden. Nicht immer hätten die Polizisten aufgrund der Meldungen auch Verstösse feststellen können, sagt Kohler. Bis zum Sonntagabend seien 17 Ordnungsbussen à 100 Franken ausgestellt worden. Zum Vergleich: Am ersten Aprilwochenende stellten Stadtpolizisten 120 Bussen aus.

Zwei Geschäfte wurden verzeigt

Zwei eingegangene Meldungen führten zu Verzeigungen der betroffenen Geschäfte. Zum einen wurde dem Betreiber einer nicht geschlossenen Waschanlage, zum anderen einem Detailhändler eine Anzeige in Aussicht gestellt.

«Es zeigt sich, dass die erhöhte Präsenz und die gezielte Sensibilisierung der Bevölkerung weiterhin nötig ist.»

Von Freitag bis Montag wurde die Stadtpolizei zudem durch die Polizeidienstkompanie des Zivilschutzes unterstützt. Die Zusammenarbeit ist nicht neu. Bei Fussballspielen sowie am Frühlings- und Herbstmarkt kommen laut Kohler ebenfalls Zivilschützer zum Einsatz.

Die unbewaffneten Zivilschutzpatrouillen wurden durch Stadtpolizisten vor dem Einsatz geschult.

Die unbewaffneten Zivilschutzpatrouillen wurden durch Stadtpolizisten vor dem Einsatz geschult.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Für die aktuellen Sensibilisierungsmassnahmen wurden die Zivilschützer speziell geschult, sagt Kohler. Sie seien mit Funkgeräten ausgerüstet, jedoch nicht bewaffnet und können keine Bussen ausstellen.

«Sie sind vielmehr Dialogteams.»

Am Freitag etwa war die Polizeidienstkompanie mit drei Zweierpatrouillen unterwegs. Die Stadtpolizei sei froh um die Unterstützung, die sich kurzfristig beiziehen liesse. Auch falls etwa Beamte auf Covid-19-Infizierte treffen und anschliessend ausfallen würden, da sie in Selbstquarantäne müssten.