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Interview

Nach der Bundesfeier: Die Stadt Gossau hat zwei Hörner

Die Unterengadiner Gemeinde Valsot war am Mittwoch Gast an der Bundesfeier im Fürstenlandsaal. Victor Peer, Gemeindepräsident der 850-köpfigen Bündner Gemeinde, zieht ein positives Fazit. Die Bündner haben die Gossauer mit einem tierischen Geschenk überrascht.
Rossella Blattmann
Valsots Gemeindepräsident Victor Peer (rechts) überreicht Wolfgang Giella (links) ein Steinbockgeweih. (Bilder: Sandro Büchler (Gossau, 31. Juli 2019))

Valsots Gemeindepräsident Victor Peer (rechts) überreicht Wolfgang Giella (links) ein Steinbockgeweih. (Bilder: Sandro Büchler (Gossau, 31. Juli 2019))

Victor Peer, Sie waren mit einer 130-köpfigen Delegation an der Gossauer Bundesfeier dabei. Wie war die Feier?

Victor Peer, Gemeindepräsident von Valsot.

Victor Peer, Gemeindepräsident von Valsot.

Victor Peer: Es war sehr schön, unsere Unterengadiner Kultur in Gossau zu präsentieren. Wir haben auch zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten, was mich besonders freut. Unser Moderator, der Komiker Flurin Caviezel, ist beim Publikum besonders gut angekommen.

Wie haben Sie reagiert, als die Stadt Gossau Ihre Gemeinde an die Bundesfeier eingeladen hat?

Wir haben uns sehr gefreut, als wir vor einem Jahr eingeladen wurden, und uns das ganze Jahr intensiv vorbereitet.

Was war für Sie der Höhepunkt der Feier?

Als alle Valsoter Vereine gemeinsam die rätoromanische Hymne «Chara lingua da la mamma» (liebenswerte Sprache der Mutter) gesungen haben. Unser Lied präsentieren zu dürfen, war sehr bewegend.

Wie sind Sie vom Unterengadin nach Gossau gereist?

Am Mittwoch, dem Tag der Bundesfeier, sind wir um neun mit drei Bussen in Valsot losgefahren. Zirka um ein Uhr mittags sind wir in Gossau angekommen. Bevor das Fest im Fürstenlandsaal am Abend losging, hatten diejenigen von uns, die nicht noch für den Auftritt am Abend trainieren mussten, Zeit, um noch die Stadt anzusehen.

Was haben Sie von Gossau gesehen?

Am Mittwoch haben wir vor der Bundesfeier am Abend noch den Walter Zoo besucht. Das war sehr schön, da wir bei uns im Bündnerland keinen Zoo haben. Ein Zoo ist für uns Bündner nicht alltäglich. Ich war erstaunt, wie viele Leute in der Sommerferienzeit den Walter Zoo besuchen. Wenn wir schon bei Tieren sind: Wir hatten für den Stadtpräsidenten auch ein tierisches Mitbringsel aus den Bündner Bergen mit dabei.

Erzählen Sie.

Als Dankeschön hat die Gemeinde Valsot dem Gossauer Stadtpräsidenten Wolfgang Giella ein echtes paar Steinbockhörner geschenkt.

Haben Sie auch ein Bier von der Gossauer Brauerei Stadtbühl probiert?

Das habe ich. Es hat sehr gut geschmeckt. Doch geschmacklich kommt es natürlich nicht an das Bier unserer beiden Brauereien in Valsot heran.

Sie haben in Ihrer kleinen Gemeinde gleich zwei Brauereien?

Auch wenn wir nur 850 Einwohnerinnen und Einwohner sind: Bier ist uns eben wichtig. Gossau mit seinen rund 18'000 Bewohnern hat vier Brauereien. Verglichen mit uns müsste es in Gossau 40 Brauereien geben.

War Valsot zum ersten Mal Gastgemeinde einer anderen Stadt?

Nein. Vor ein paar Jahren bereits waren wir bereits am Zürcher Sechseläuten als eine von mehreren Bündner Berggemeinden eingeladen.

Haben Sie auch den Nationalfeiertag in Gossau verbracht?

Die Mehrheit unserer Delegation ist noch am Mittwochabend mit zwei Bussen zurück nach Valsot gefahren. Ich und eine kleine Delegation von 30 Leuten haben in Gossau übernachtet. Am 1.August haben wir noch gemeinsam mit Patrik Strässle, dem Leiter der Stadtkanzlei Gossau, und Stadtpräsident Wolfgang Giella gefrühstückt, bevor wir im Bus losgefahren sind. Nach vier Stunden sind wir dann wieder Zuhause in Valsot angekommen.

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