Die SP will mit einer Zehnerliste einen Sitz im Gossauer Stadtparlament dazu gewinnen

Die SP tritt zu den Gemeindewahlen im Herbst mit einem hohen Frauenanteil und einer breiten Altersspanne an. Auf eine Schulratskandidatur verzichtet sie und stichelt gegen die anderen Parteien.

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Lea Moser und Jael Allenspach erzielten bei den Kantonsratswahlen «Achtungserfolge», schreibt die SP Gossau-Arnegg.

Lea Moser und Jael Allenspach erzielten bei den Kantonsratswahlen «Achtungserfolge», schreibt die SP Gossau-Arnegg.

Bilder: PD

(pd/jw) Die SP Gossau-Arnegg will mit vier Kandidatinnen und sechs Kandidaten einen Sitz zu den vier bisherigen im Gossauer Stadtparlament dazugewinnen. Das gelinge, wenn die grüne Welle – wie die Partei erwarte – auch in Gossau wirke. Das Minimalziel sei es, die vier Sitze von Werner Bischofberger, Monika Gähwiler-Brändle, Florian Kobler und Itta Loher zu verteidigen, die zu den aktivsten Mitgliedern des Stadtparlaments gehörten.

Dann setzt die SP zum Seitenhieb gegen CVP und SVP an: «Der Frauenanteil im Gossauer Parlament ist mit 20 Prozent erschreckend tief.» Darum sei es erstaunlich, dass die beiden grossen Gossauer Parteien auf ihren Listen einen noch tieferen Frauenanteil hätten.

Keine Kandidatur für Schulrat

Die SP-Liste sei hingegen ausgewogen und überdies seien Kandidatinnen und Kandidaten zwischen 20 und 70 Jahren vertreten. Namentlich erwähnt werden von den Neuen Lea Moser und Jael Allenspach, welche bereits bei den Kantonsratswahlen Achtungserfolge erzielt hätten.

Auf eine Teilnahme an den Schulratswahlen verzichtet die SP, nachdem es leider nicht gelungen sei, überparteilich eine gemeinsame Liste zusammenzustellen.

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