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Die Region Rorschach kocht mit 56 Punkten

Die Kritiker von «Gault-Millau» haben vier Restaurants in der Region Rorschach getestet und bewerten eines tiefer als noch im Vorjahr.
Sheila Eggmann
Ramona Eigenmann und Gino Kobi wirten seit fünf Jahren im Restaurant Landhaus in Rheineck. (Bild: Sheila Eggmann)

Ramona Eigenmann und Gino Kobi wirten seit fünf Jahren im Restaurant Landhaus in Rheineck. (Bild: Sheila Eggmann)

Wo gehen wir heute essen? Inspiration für die Beantwortung dieser Frage bietet unter anderem das alljährliche Ranking des «Gault-Millau». Es listet gemäss eigenen Angaben die besten 870 Restaurants des Landes auf.

In diesem Jahr sind vier Restaurants aus der Region Rorschach dabei: Die Villa am See (Goldach), das Restaurant Landhaus (Rheineck), das Schloss Wartegg (Rorschacherberg) und die Wirtschaft zum Löwen (Tübach). Im letzten Jahr zählte auch das «Bad Horn» zur Liste. Da es zurzeit umgebaut wird, verweisen die Gastrokritiker auf die Bewertung vom vergangenen Jahr.

Das Restaurant Landhaus bekommt einen Punkt weniger

Beim Ranking gibt es eine Veränderung zum Vorjahr: Das «Landhaus» muss einen Punkt abgeben und hat neu deren 13. «Das ist schade, weil viel Herzblut in unserem Restaurant steckt», sagt Ramona Eigenmann, Gastgeberin im Landhaus. Auch Geschäftspartner Gino Kobi lässt die tiefere Bewertung nicht kalt:

«Es macht einen schon etwas hässig.»

Deshalb etwas verändern werden die beiden aber nicht: «Wir sind so, wie wir sind und machen weiter, wie bisher.» Das Ziel sei nach wie vor, die Kundschaft glücklich zu machen.

«Was zählt, sind wiederkehrende Gäste»

Die Wirtschaft zum Löwen in Tübach erhält unverändert 14 Punkte und ist damit seit vielen Jahren konstant. Gabj Neher, die das Restaurant zusammen mit Küchenchef Jacques Neher führt, sagt dazu: «Wir sind sehr zufrieden und glücklich darüber, dass wir unser hohes Niveau halten konnten.»

Gabj Neher im Restaurant Löwen in Tübach. (Bild: Hanspeter Schiess)

Gabj Neher im Restaurant Löwen in Tübach. (Bild: Hanspeter Schiess)

In der Kritik hat Gabj Neher ein ausdrückliches Kompliment zu ihrer Gastfreundschaft bekommen. «Darüber habe ich mich natürlich gefreut. Die Herzlichkeit ist mir wichtig.» Doch Komplimente von ihren Gästen seien ihr ebenso viel wert, wenn nicht sogar mehr. «Wiederkehrende Gäste – das ist, was zählt.» Das Restaurant peile keine höhere Punktzahl an. «Wichtig ist, zufrieden zu sein mit dem, was man hat.»

Hohe Punktzahl als Hemmschwelle für Gäste

Ähnlich ist es im Rorschacherberger Restaurant Schloss Wartegg. Hotelleiter Richard Butz ist zufrieden mit den erkochten 13 Punkten von Küchenchef Sandro Zimmermann. «Das bestätigt unsere konstante Leistung auf hohem Niveau.» Ausserdem ist er stolz darauf, das einzige Bioknospen-zertifizierte Restaurant im ganzen «Gault-Millau» zu sein.

Auch im «Wartegg» sei es nicht das Ziel, viel mehr Punkte zu holen und «in die Gourmetküche abzuschweifen», wie der Hotelleiter sagt. «Eine hohe Punktzahl kann auch eine Hemmschwelle sein», sagt er. Auch die Preise würden dementsprechend höher angesetzt. «Das wollen wir gar nicht. Wir wollen nahbar bleiben.»

Spitzenreiterin «Villa am See» bleibt unangefochten

Peter und Silvia Runge wirten in der «Villa am See» und holten erneut 16 Punkte beim «Gault Millau». (Bild: Benjamin Manser, 7. Juni 2019)

Peter und Silvia Runge wirten in der «Villa am See» und holten erneut 16 Punkte beim «Gault Millau». (Bild: Benjamin Manser, 7. Juni 2019)

Die regionale Liste führt nach wie vor die Goldacher Villa am See mit 16 Punkten an. «Ein schöner gelegenes Lokal am Schweizer Bodenseeufer muss man weitherum suchen», steht im «Gault-Millau». Das hochgelobte Restaurant gehört gar zu den zehn besten Restaurants des Kantons, die Küche wird seit 26 Jahren ausgezeichnet. Die beiden Wirte Peter und Silvia Runge waren für eine Stellungnahme nicht erreichbar, die Villa am See hatte Betriebsferien.

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