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Die Räblüüs feiern am Infernoball in Rorschacherberg Geburtstag und suchen Gleichgesinnte

Die Guggenmusik Räblüüs aus Rorschacherberg wird 30 Jahre alt. Den Geburtstag feiert sie am Samstag beim Infernoball. Dort werden sie auch Szenen ihres Werdegangs präsentieren.
Laura Manser
Die Räblüüs gibt es schon seit 30 Jahren - am Infernoball machen sie die Vergangenheit zum Motto. (Bild: PD)

Die Räblüüs gibt es schon seit 30 Jahren - am Infernoball machen sie die Vergangenheit zum Motto. (Bild: PD)

In der Mehrzweckhalle Rorschacherberg herrscht am kommenden Samstag, 16. Februar, buntes Treiben: Die Guggenmusik Räblüüs feiert ihren 30. Geburtstag am Infernoball.

Für den Ball unter dem Motto «Time Machine» schmücken sie die Halle mit ihrer Vergangenheit: An fünf verschiedenen Bars stellen sie ihre alten Gwändli zur Schau und unterhalten die Gäste mit Fotos aus dem Vereinsleben an zwei Leinwänden.

Vom Musikverein zur Guggenmusik

Danick Brühlmann mit dem Maskottchen der Räblüüs. (Bild: Laura Manser)

Danick Brühlmann mit dem Maskottchen der Räblüüs. (Bild: Laura Manser)

Entstanden ist die Guggenmusik Räblüüs aus einem Rorschacherberger Musikverein. Im Jahr 1989 bildeten einige Mitglieder eine Formation und nahmen am Fasnachtsumzug teil. Heute gehören 20 fasnachtsverrückte «Lüüs» zur Guggenmusik. Drei davon sind seit Beginn mit dabei. Seit der Gründung habe sich vieles verändert: Die Kostüme wurden qualitativ hochwertiger, die Auftrittsorte zum Teil weiter weg, jedoch die Mitglieder zahlenmässig kleiner. «In der Region Rorschach sind viele Guggenmusiken am Schrumpfen. Wir wollen das verhindern», sagt Danick Brühlmann, OK-Präsident des Infernoballs und Mitglied der Räblüüs.

Einige Impressionen vom vergangenen Infernoball gibt es hier:

Mit den Jahren hat sich auch die Mitgliederherkunft verändert: Heute sind die Mitglieder der Gugge nicht nur aus Rorschacherberg, sondern auch aus Grabs, Unterwasser und Henau. Ebenso haben sich die Erlebnisse und Erinnerungen vermehrt. «Wir haben schon so unglaublich viel erlebt. Jedes Jahr gibt es wieder eine Menge Höhepunkte. Manchmal ist es auch nur die lustige Busfahrt miteinander, die uns in den Köpfen bleibt», erzählt Brühlmann.

Bekannt und unterwegs sind die Räblüüs nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland und Österreich. Durch diverse Ausflüge, wie in den Europapark oder gemeinsame Skitage, pflegen sie die Kollegialität auch ausserhalb der Saison. In den vergangenen zwei Jahren gingen die Räblüüs mit der Guggenmusik Gassärassler aus Rorschach auf Tour. Diese Saison sind sie alleine unterwegs, wie Brühlmann sagt:

«Es waren zwei lustige Jahre. Es ist jedoch nicht einfach, zwei verschiedene Guggenmusiken, und damit zwei verschiedene Charaktere, zusammenzubringen. Am Ende hat man sich für separate Wege entschieden.»

Ausser der Planung des Infernoballs stehen dieses Jahr auch andere Auftritte bevor. Insgesamt drei Wochen sind die Räblüüs unterwegs und spielen zum Beispiel am Clownball in Lenggenwil oder am Narrenwochenende in der Gemeinde Althütte in Deutschland (weitere Informationen unter www.lueues.ch).

Gegen das Fasnachtssterben

Die Veranstalter sehen den Infernoball mehr als Masken- anstatt als Guggenball. Es treten maximal vier Guggen auf. Zwischendurch sorgt ein DJ für ausgelassene Stimmung. Für den Abend haben die Räblüüs noch andere Absichten, als nur feiern und Spass haben. «Wir nutzen den Ball, um dem Fasnachtssterben in Rorschach entgegen zu wirken. Wir suchen ständig neue Anhänger und werden daher wieder einen Mitgliederaufruf machen», sagt Brühlmann. Ein neues Mitglied hat die Guggenmusik schon: ihr neues Maskottchen, eine rote Plüschtier-Laus.

Trotzdem suchen sie noch Zuwachs: «Wir versuchen, unseren Verein wieder zu vergrössern», sagt Brühlmann. Auch der Infernoball entstehe nicht von selbst, damit sei viel Aufwand verbunden. Sie schätzen jede Hilfe von Familie und Freunde, die vor, während und nach dem Infernoball freiwilligen Einsatz leisten.

«Wir sind ein cooler und harmonischer Haufen. Wir legen grossen Wert auf guten Sound und Kollegialität», beschreibt Brühlmann die Räblüüs.

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