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Kommentar

Die Politik ist in der Pflicht

Der Bau eines Betriebszentrums für die Technischen Betriebe der Stadt ist viel mehr als nur der Ersatz eines Busdepots. Mit der Umsetzung des Grossprojekts können nämlich Flächen freigeräumt werden, die viel Potenzial für die Stadtentwicklung bergen. Genau deshalb muss die Politik das Heft in der Hand behalten, schreibt Stadtredaktor Reto Voneschen in seinem Kommentar.
Reto Voneschen
Stadtredkator Reto Voneschen (Bild: Ralph Ribi)

Stadtredkator Reto Voneschen (Bild: Ralph Ribi)

100 Millionen Franken sind sehr viel Geld. Gerade auch, wenn die Stadt den Betrag für ein neues Busdepot, für die teilweise Zentralisierung der Stadtwerke und für Verwaltungsbüros ausgeben will. Wäre der Neubau dafür auf dem Areal der Zürcher- und Rechenstrasse das einzige Resultat des Grossprojekts, müsste man es an­gesichts der aktuellen Probleme der Stadtkasse hinterfragen. Und es würde nicht überraschen, wenn die Politik es als «wünschbar» einstufen und schubladisieren würde.

Aber eben: Der Bau eines Betriebszentrums für die Technischen Betriebe ist viel mehr als der Ersatz eines Busdepots, das in die Jahre gekommen ist, oder die Bereinigung veralteter Strukturen. Das Vorhaben hat positive Effekte bei einem Thema, das der Stadt Sorgen bereiten muss: Das Bauland zur Ansiedlung zukunftsträchtiger Unternehmen und Arbeitsplätze geht langsam aus.

Nachdem es in absehbarer Zeit nicht gelingen wird, Nachbarn mit Baulandreserven zur Fusion zu bewegen, bleibt als Antwort wohl oder übel nur die innere Verdichtung. Dazu kann das Grossprojekt fürs Betriebszentrum der Technischen Betriebe einen wichtigen Beitrag leisten. Es räumt Flächen frei, die viel Potenzial für die wirtschaftliche Stadtentwicklung nach 2025 haben.

Das ist ein für die Stadtpolitik ungewöhnlich weiter Blick voraus. Umso wichtiger ist es, dass Stadtrat und Parlament ihre Verantwortung wahrnehmen. Das Projekt ist zu wichtig, als dass man es einfach an die Verwaltung delegieren könnte. Die Politik muss das Heft in der Hand behalten. Es ist ihre Verantwortung, den schönen Visionen in der Vorlage für den Projektierungskredit Taten folgen zu lassen. Vor allem bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung des Gebiets zwischen Olma und Kantonsspital.

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