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Die neuen VBSG-Busse sind da – aber noch nicht alle

Am Sonntag nehmen die Verkehrsbetriebe St.Gallen die neuen Linien von Wittenbach zum Säntispark sowie vom Heiligkreuz nach Abtwil in Betrieb. Darauf kommen Buszüge zum Einsatz, also Busse mit Anhängern. Allerdings stehen nicht alle Fahrzeuge pünktlich zur Verfügung.
David Gadze
Ein Buszug der VBSG bei der Probefahrt am Donnerstag in St.Gallen. (Bild: Benjamin Manser/6. Dezember 2018)

Ein Buszug der VBSG bei der Probefahrt am Donnerstag in St.Gallen. (Bild: Benjamin Manser/6. Dezember 2018)

In zwei Jahren fahren auf drei Linien der Verkehrsbetriebe St.Gallen Batterie-Trolleybusse, die einen Teil der Strecke ohne Oberleitungen zurücklegen können. So auch auf den neuen Linien zwischen Wittenbach und dem Säntis­park sowie zwischen dem Heiligkreuz und Abtwil. Das städtische Stimmvolk hat vor knapp zwei Wochen Ja gesagt zum 37,5-Millionen-Kredit für den Kauf der Busse sowie für die Elektrifizierung weiterer Teile des VBSG-Netzes.

Bis es so weit ist, kommen auf diesen beiden Linien dieselbetriebene Buszüge zum Einsatz, also Busse mit Anhänger. Sie verkehren ab diesem Sonntag überwiegend auf der Linie 4 von Wittenbach bis zum Säntispark, zeitweise auch auf der Linie 3 (Heiligkreuz–Abtwil). Die VBSG haben insgesamt neun Zugfahrzeuge und fünf Anhänger bestellt. Am Donnerstag haben sie den ersten Buszug vorgestellt.

Mehr Platz und besseres Fahrverhalten

Verschiedene Gründe hätten für den Kauf von Buszügen statt neuer Gelenkbusse gesprochen, sagte Unternehmensleiter Ralf Eigenmann vor den Medien. Zum einen hätten die Buszüge grössere Kapazitäten. Zugfahrzeug und Anhänger können insgesamt knapp 160 Fahrgäste transportieren – etwa 20 mehr als ein Gelenkbus. Zum anderen seien sie trotz der Gesamtlänge von 23 Metern wesentlich wendiger. Der Anhänger verfügt über zwei gelenkte Achsen. Dadurch schneidet er die Kurven nicht, sondern folgt der Spur des Zugfahrzeugs. Dies sei vor allem bei den Kreiseln in Wittenbach ein Vorteil, aber auch auf engen Strassen in St.Gallen.

Ein weiterer wichtiger Grund beim Entscheid für die Buszüge sei die «Flexibilisierung der Reserve» gewesen, sagte Eigenmann. Wenn ein Batterie-Trolleybus – oder ein anderes Fahrzeug dereinst im Service sei, könne sie ein Buszug problemlos ersetzen, auch auf den engen Strassen in St.Georgen.

Restliche Fahrzeuge kommen bis Ende Januar

Aufgrund von Lieferproblemen der Herstellerfirma MAN, die die Zugfahrzeuge produziert, werden bis zur Inbetriebnahme der neuen Linien am Sonntag erst zwei der fünf Buszüge zur Verfügung stehen. Drei weitere Fahrzeuge erwarten die VBSG bis 21. Dezember, die restlichen vier sollen bis Ende Januar folgen. Bis dahin verstärkt MAN die VBSG-Flotte mit ausgemusterten Bussen von Regiobus.

Zur Sicherheit der Fahrgäste verfügen die Buszüge nebst der Videoüberwachung, die in allen Bussen der VBSG Standard ist, über eine Notrufanlage im Anhänger. Sie ermöglicht den Kontakt mit dem Chauffeur. Auch der Bereich zwischen Zugfahrzeug und Anhänger ist videoüberwacht. Die Sitze sind aus Kunstleder, ausserdem verfügen die Fahrzeuge über USB-Steckdosen zum Laden mobiler Geräte.

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