Die letzte Woche für die Smarthalle St.Gallen: Vorerst endet das Projekt

Drei Monate lang fanden an der Neugasse Anlässe zur Digitalisierung statt. Das Projekt wird eventuell fortgesetzt.

Marlen Hämmerli
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Kurz vor der Eröffnung der Smarthalle posieren (von links) Samuel Zuberbühler, Leiter Standortförderung, Stadtpräsident Thomas Scheitlin und der St.Galler Digitalchef Christian Geiger für ein Gruppenfoto. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 19. August 2019)

Kurz vor der Eröffnung der Smarthalle posieren (von links) Samuel Zuberbühler, Leiter Standortförderung, Stadtpräsident Thomas Scheitlin und der St.Galler Digitalchef Christian Geiger für ein Gruppenfoto. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 19. August 2019)

Die Smarthalle an der Neugasse 30 ist ab heute noch sechs Tage geöffnet. Kurz vor Schluss zieht die Standortförderung St.Gallen, die federführend hinter dem Projekt steht, Bilanz. Innert 70 Tagen seien 90 Veranstaltungen rund um Digitalisierung durchgeführt worden. Ungefähr 550 Personen besuchten diese, die Smarthalle stand jedoch auch ausserhalb von Anlässen offen.

Es sei zu schönen Begegnungen gekommen, sagt Samuel Zuberbühler, Leiter der Standortförderung. «Die Leute haben es sehr geschätzt, dass es einen Raum gab für einen Austausch und um Anregungen zu geben.»

Kurz vor Schluss nimmt Projekt Fahrt auf

Inzwischen hat sich das Angebot laut Zuberbühler herumgesprochen.

«Nun, nach drei Monaten, nahm es richtig Fahrt auf. Die Smarthalle ist für viele zu einem Treffpunkt geworden.»
Samuel Zuberbühler, Leiter Standortförderung der St.Gallen (Bild: PD)

Samuel Zuberbühler, Leiter Standortförderung der St.Gallen (Bild: PD)

Doch bald ist Schluss. Deshalb prüft die Stadt derzeit, ob die Smarthalle dauerhaft eingerichtet werden kann. Dafür müssen Standorte geprüft werden. Ausserdem ist für Ende November ein Workshop angesetzt, an dem involvierte Personen und Leute, die in den vergangenen Monaten an die Standortförderung herangetreten sind, dabei sein werden. Dabei gehe es darum, alle Interessen auf einen Nenner zu bringen, sagt Zuberbühler.

Bevölkerung erhält Einblick in Digitalisierung

Die Smarthalle ist ein gemeinsames Projekt von Unternehmen, privaten Institutionen und städtischen Dienststellen. Ziel war es, der Bevölkerung einen Einblick in die Digitalisierung zu geben und diese anhand von Beispielen aus der Stadt erlebbar zu machen, wie es in einer Mitteilung heisst. Ausserdem sollten die verschiedenen Anlässe Chancen und Herausforderungen aufzeigen, und dazu führen, dass sich die Teilnehmer vertieft mit der Digitalisierung auseinandersetzten.

Tatsächlich wurde die Smarthalle auch als Partizipationsplattform genutzt. So veranstaltete die Stadt Ende September zwei Workshops, an denen sie Vorschläge und Visionen für eine «Smart City»-Strategie sammelte. Auch eine mögliche zweite Smarthalle soll wieder dem Austausch zwischen Bevölkerung und Stadt dienen.

Erst aber wird der Abschluss des Projekts feierlich begangen. Am Samstag, 16 bis 17 Uhr, findet in der Smarthalle eine Abschlussveranstaltung mit Musik und einem Apéro statt. Und in den verbleibenden Tagen stehen noch einige Anlässe an. Unter anderem können am Freitag, 14 bis 17 Uhr, Computerspielklassiker auf aktuellen Geräten gespielt werden.