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Kommentar

Die Krux mit den Daten

Im Zeitalter von Social Media verstösst ein Grossteil von uns regelmässig gegen das Datenschutzgesetz oder bewegt sich zumindest in dessen Grauzone.
Martin Rechsteiner
Martin Rechsteiner (Bild: Michel Canonica)

Martin Rechsteiner (Bild: Michel Canonica)

Drohnen, Minikameras und Smartphones: Der schnelle technische Fortschritt setzt den Gesetzgeber unter Zugzwang. Das Datenschutzgesetz muss laufend angepasst und ausgebaut werden. Kommen aber die Macher der Gesetze schon kaum mehr nach, bleiben die Laien sowieso auf der Strecke.

Zwar hat jeder den Eindruck, schon etwa zu wissen, was erlaubt ist und was nicht. Aber ein Video aufnehmen hier, ein Foto schiessen da: Wir verstossen im Social-Media-Zeitalter alle regelmässig gegen das Datenschutzgesetz oder bewegen uns in dessen Grauzone. Meist geschieht das ja unbewusst und ohne böse Absichten.

In Schreckensmomenten realisieren wir dann, dass wir uns gerade auf datenschützerisch heikles Terrain begeben haben. Etwa wegen einer Baustellenkamera oder wenn uns der Bademeister anfährt, weil wir der Bitte eines Kumpels nachkommen, seinen Sprung vom Zehner zu filmen. Aber wir wollten ja nur jemandem einen Gefallen machen, einen Service bieten.

Dennoch: Die Schelte ist berechtigt, ja nötig. Aber all jene Mächtigen, deren Kerngeschäft tatsächlich darin besteht, unsere Daten abzugreifen und zu verschachern, haben weniger Nachsicht verdient.

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