Die Kornhausbräu und «The Ami» wirten auf dem Rorschacher Hafenplatz, um ihn zu beleben

Als Zwischennutzung können Gastronomen während dreier Monate auf dem Hafenareal Gäste verköstigen.

Jolanda Riedener
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Ab dem 12. Juni wird der Rorschacher Hafenplatz versuchsweise von zwei Gastrobetrieben bespielt.

Ab dem 12. Juni wird der Rorschacher Hafenplatz versuchsweise von zwei Gastrobetrieben bespielt.

Bild: Jolanda Riedener

Die Rorschacher Hafenanlage ist ein beliebter Treffpunkt. Vor allem im Sommer. Nun will der Stadtrat das ungenutzte Areal vorübergehend Gastronomen zur Verfügung stellen. Der Hafenplatz sei Teil des Naherholungsgebietes und habe auch eine zentrale touristische Bedeutung, heisst es in einer Mitteilung des Stadtrats.

Die Absicht, den Hafenplatz aufzuwerten, ist schon einige Jahre alt. Im Bereich der Schiffsanlegestelle ist ein neues Hafengebäude mit Restaurant geplant. «Betriebliche und finanzielle Fragestellungen rund um das Hafengebäude blockieren derzeit aber die weiteren Planungsschritte», heisst es dazu. Das Projekt sei jedoch nicht auf Eis gelegt. «Das ist eine ältere Geschichte, aber wir sind dran», versichert Stadtpräsident Röbi Raths. «Spätestens im kommenden Jahr, müssen wir wissen, was man dort machen will», sagt er.

Nun gehe es darum, rasch eine Übergangslösung zu finden und den Ort zu beleben: Während maximal dreier Monate können die Kornhausbräu und «The Ami» auf dem Areal Gäste bewirten. Raths betont, dass man explizit ortsansässigen Betrieben diese Möglichkeit geben wolle.

Für Beachevent und Flohmarkt wieder abbauen

Das Burgerrestaurant The Ami wird auf der südöstlichen Ecke des Hafenareals, die ans Lokal anstösst, ab dem 12. Juni einen Foodtruck mit 40 Aussensitzplätzen betreiben.

Auf der westlichen Seite des Hafenareals stellt die Kornhausbräu dann ein Zelt mit einer gastronomischen Grundausstattung auf. Es sind 80 Sitzplätze geplant. Beide Betriebe haben die Bestimmungen des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus zwingend umzusetzen, heisst es in der Mitteilung der Stadt. Ebenso wurde den Betreibern auferlegt, die Bestimmungen rund um die Nachtruhe einzuhalten.

Laut Röbi Raths wolle man so insbesondere Betrieben, die von der Coronakrise betroffen sind, Hand bieten. Für die bereits bewilligten Veranstaltungen auf dem Hafenplatz – das sind der Flohmarkt und der Beachevent – werden die temporären Einrichtungen zu gegebener Zeit abgeräumt und danach wieder aufgestellt.

Der Stadtrat ist davon überzeugt, dass er damit einen Beitrag zur Belebung des Hafenplatzes und auch zu einer positiven Nachfrageentwicklung in der Innen- und Altstadt leistet.