Kommentar
Die Kassen müssen klingeln – der Kommentar zur neuen Imagekampagne für die St.Galler Innenstadt

Das Projekt «Zukunft St.Galler Innenstadt» will den Detailhandel, die Gastronomie und die Hotellerie ankurbeln. Was nun zählt, ist die harte Währung

Sandro Büchler
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Sandro Büchler, Redaktor Stadtredaktion.

Sandro Büchler, Redaktor Stadtredaktion.

Bild: Ralph Ribi

St.Gallen hat mehr zu bieten, als viele denken. Frau und Herrn St.Galler deshalb die Schönheit ihrer eigenen Stadt in Erinnerung zu rufen, ist richtig. Wer stolz auf St.Gallen ist, spricht positiv über seine Heimatstadt und trägt die Botschaft hinaus in die Welt. St.Galler selbst sind die besten Werbebotschafter.

In der jetzt lancierten Imagekampagne zeigt sich die Stadt von ihrer schönsten Seite. Die dazugehörenden Wortkombinationen mit «Sankt» sind witzig und anregend. Doch andere Städte haben solche Kampagnen schon seit Jahren. Die St.Galler Kampagne als grosse Innovation zu feiern, ist deshalb fehl am Platz. Vielmehr ist sie längst überfällig, aktuell sowieso mehr als nötig.

Das Projekt «Zukunft St.Galler Innenstadt» will den Detailhandel, die Gastronomie und die Hotellerie ankurbeln. Mit dem heutigen Tag wird das Projekt abgeschlossen. Ob es sich auszahlt, wird sich jetzt zeigen. Was nun zählt, ist die harte Währung: mehr Kunden, steigende Umsätze, klingelnde Kassen. Nun muss das Massnahmenpaket seine Wirkung entfalten – und zwar möglichst bald, nicht irgendwann am Sankt-Nimmerleins-Tag.

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