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Kommentar

Die Igop rüttelt an den Grundsätzen der Gossauer Alterspolitik

Der Vorschlag der IG optimiertes Pflegeheim betrifft nicht nur eine Übergangslösung. Es geht um die Grundsätze hinter der Sana Fürstenland AG.
Johannes Wey
Johannes Wey. (Bild: Ralph Ribi)

Johannes Wey. (Bild: Ralph Ribi)

Der Vorschlag der IG für ein optimiertes Pflegeheim klingt verlockend: Statt drei Millionen Franken an Steuergeldern in ein Provisorium zu stecken, sollen die Bewohner des Altersheim Espel auf private Pflegeheime verteilt werden.

Der Vorschlag hat aber mehr als nur einen Haken. Die Sana Fürstenland AG erwartet mit dem Wegfall so vieler Plätze Einbussen in Millionenhöhe. Und mit dem zwischenzeitlichen Abbau würde auch der Personalbestand dezimiert – nur um ihn später wieder hochzufahren. Die Sana Fürstenland hätte schlechte Aussichten, auf dem umkämpften Markt als zuverlässige Arbeitgeberin zu erscheinen.

Vor allem spricht aber der politische Auftrag gegen die Pläne der IG. Keine private Lösung und ein Neubau mit 90 bis 100 Betten: Das war schon auf den ersten Zeilen der Abstimmungsvorlage 2013 zu lesen und gehört darum heute zu den Grundsätzen der Gossauer Alterspolitik. Wer daran rütteln will, der muss die Sana Fürstenland grundsätzlich in Frage stellen. Dazu müsste man aber erst die Frage klären, wie man aus der AG überhaupt wieder herauskäme.

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