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Kommentar

Die Grabenkämpfe zwischen den Wittenbacher Räten sind vorbei

Der Primarschulrat hat einen bemerkenswerten Meinungswandel durchgemacht.
Johannes Wey
Johannes Wey. (Bild: Ralph Ribi)

Johannes Wey. (Bild: Ralph Ribi)

Plötzlich geht es schnell. Die Wittenbacher Schulbürger sollen an der Bürgerversammlung über die Inkorporation in die politische Gemeinde abstimmen. 2021 könnte die «kleine Einheitsgemeinde» Realität sein.

Sie ist Grundlage, aber noch lange nicht Garantie für eine «grosse Einheitsgemeinde» inklusive Oberstufe. Der Meinungswandel, den der Primarstufenschulrat um Präsidentin Ruth Keller durchgemacht hat, ist bemerkenswert. 2015 noch sah er in einer «kleinen Einheitsgemeinde» keinen Mehrwert, sondern nur Mehrkosten.

Nun präsentiert er an der nächsten Schulbürgerversammlung – die letzte unter Ruth Keller – sogar noch eine weitere organisatorische Änderung: die Installation eines operativen Leiters. Sie würde auch eine spätere Fusion vorspuren, aber ebenfalls Geld kosten.

Der Wechsel im Gemeindehaus scheint das Verhältnis entkrampft zu haben. Und auch dem Schulrat steht ein Wechsel oder gar sein Ende ins Haus. Die Grabenkämpfe zwischen Schule und Gemeinde scheinen endlich vorbei.

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