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Abwärmenetz zwischen Gossau, St.Gallen und Gaiserwald kann starten

Das Gossauer Stadtparlament hat einer Leistungsvereinbarung mit der Maitlisek Gossau zugestimmt. Ausserdem beteiligt sich auch Gossau an der Gründung der AG Energienetz GSG.
Sebastian Schneider
Maitlsek und Stadt Gossau haben eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. (Bild:Benjamin Manser, 4. Mai 2018)

Maitlsek und Stadt Gossau haben eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen. (Bild:Benjamin Manser, 4. Mai 2018)

Das Pionierprojekt kann starten. Das Gossauer Stadtparlament hat als letzter von vier Partnern Ja gesagt zum Abwärmenetz im Industriegebiet zwischen Abtwil, Gaiserwald und St. Gallen. Alle vier Anträge in der Vorlage wurden einstimmig angenommen. Das Projekt, wonach Firmen im Industriegebiet dank eines Netzes Wärmeenergie austauschen können, hat in Gossau alle Politiker überzeugen können. Selbst die SVP-Fraktion stand hinter der Vorlage. Sprecher Pascal Fürer sprach vom «Schritt in die richtige Richtung». Das Energienetz sei sinnvoll: «Die Energie ist vor Ort, also nutzen wir sie.»

Norbert Hug, Sprecher der CVP-Fraktion, sprach vom «Zeichen setzen für die Energieziele 2050». Die Parlamentarier betonten aber, dass man mit dieser Kreditabstimmung keinen «Blankoscheck» (Alfred Zahner, Präsident der Vorberatenden Kommission) ausstelle. Jeden Kredit für weitere Ausbauetappen des Netzes werde man sorgfältig prüfen und erst zur gegeben Zeit sprechen.

Für das Energienetz, an dem die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke, Gossau, Gaiserwald und die Stadt St. Gallen beteiligt sind, wird nun eine eigene Aktiengesellschaft gegründet. Die Stadt Gossau beteiligt sich daran mit 600000 Franken. Weitere 300000 Franken hat das Parlament als Einmalbeitrag für die erste Bauphase gesprochen.

SVP steht einmal mehr alleine da

Die Maitlisek kann sich zudem für Realschülerinnen öffnen. Die Mehrheit des Parlaments hat sich für die neue Leistungsvereinbarung zwischen Stadt, Schulgemeinde und der Maitlisek ausgesprochen. Die SVP befand die neue Kostenregelung als problematisch. «Es ist doch seltsam, dass Gönnerbeiträge an die Schule zur Hälfte an die Stadt gehen», monierte Fraktionssprecher und Parteipräsident Andreas Oberholzer. Seine Partei empfahl, die Vereinbarung abzulehnen und an den Stadtrat zurückzuweisen.

Ausserhalb der eigenen Partei fanden die Argumente der SVP aber kein Gehör, alle anderen Fraktionen folgten geschlossen dem Stadtrat, respektive der Vorberatenden Kommission, und nahmen die Vereinbarung mit einer kleinen Anpassung beim Losentscheid an. Die Interpellationen der beiden SP-Politiker Werner Bischofberger und Florian Kobler wurden auf die Sitzung hin reif zur Behandlung. Beide sahen ihre Fragen durch den Stadtrat beantwortet und ihre Ziele ein Stück weit erreicht. Sie wünschten keine Diskussion im Plenum.

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