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Die Gemeinde Muolen schnappt sich wieder ein Stück Land

Der Gemeinderat hat wieder Land am Bahnhof gekauft. Nun wird die Entwicklung geprüft.
Johannes Wey
Der Muoler Gemeindepräsident Bernhard Keller. (Bild: PD)

Der Muoler Gemeindepräsident Bernhard Keller. (Bild: PD)

Erneut hat sich die Gemeinde Muolen Land in der Nachbarschaft des Bahnhofs gesichert. Sie hat der Schweizerischen Südostbahn (SOB) einen Streifen Land westlich der Gleise abgekauft, wie dem Mitteilungsblatt zu entnehmen ist. Gespräche über diese Flächen hätten schon längere Zeit angedauert. Das Land habe nach dem Rückbau einer Gleisanlage brach gelegen. Des Weiteren gibt die SOB das Eigentum an den nördlichen Veloabstellplätzen ab. Die Gemeinde nennt als Grund bundesrechtliche Vorgaben.

67000 Franken für 
828 Quadratmeter

Da sich die Gemeinde Gedanken zu einer Arealentwicklung im Gebiet zwischen Bahnhof- und Mittelbergstrasse macht, habe sich gezeigt, dass die Flächen der SOB dabei ebenfalls von Interesse seien. Eine Vorprüfung beim Kanton habe zudem ergeben, dass diese bisherigen Verkehrsflächen vermutlich in die Wohn- und Gewerbezone eingeteilt werden könnten. Daraufhin habe die Gemeinde der SOB die vier Teilflächen für insgesamt knapp 67000 Franken abgekauft. Es handelt sich um 828 Quadratmeter. Das Land wird Teil des Finanzvermögens. Eine der Teilflächen wird dem Grundstück, auf dem die Bahnhofstrasse liegt, zugeschlagen, die anderen werden mit dem Grundstück 312 vereinigt, das die Gemeinde vor wenigen Jahren gekauft hat.

Volksabstimmung 
für Landkauf

Das Grundstück 312 erstand die Gemeinde im Mai 2017. Gegen den Kauf der 5700 Quadratmeter Land war das Referendum ergriffen worden, worauf 54 Prozent der Stimmbürger den Landkauf guthiessen. Damit wollte man Einfluss auf die Arealentwicklung nehmen können, argumentierte der Gemeinderat damals. Nun wolle er die Gespräche mit den weiteren beteiligten Grundeigentümern fortführen und sobald als möglich über die Arealentwicklung informieren, heisst es im Mitteilungsblatt weiter.

«Griffige Massnahmen» 
am Veloständer

Da die Gemeinde nun auch Eigentümerin der Velöständer ist, wolle sie «griffige Massnahmen» gegen die Velodiebstähle ergreifen, die dort immer wieder verübt würden.

Bereits im vergangenen November hatte der Gemeinderat der Südostbahn nahegelegt, den Veloständer mit Videokameras zu überwachen. Gemeindepräsident Bernhard Keller sprach damals von ein bis zwei Diebstählen pro Monat. Für eine Videoüberwachung müsste allerdings noch ein Reglement verfasst und dem fakultativen Referendum unterstellt werden.

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