Die Gegner des Altersheim-Provisoriums in Gossau gründen ein Komitee

Die Mitglieder sind überzeugt, dass die «Container» beim Betagtenheim Schwalbe eine Fehlinvestition wären.

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Die Komiteepräsidenten Marius Thürlimann und Sandro Contratto (von links) überreichen die Unterschriften.

Die Komiteepräsidenten Marius Thürlimann und Sandro Contratto (von links) überreichen die Unterschriften.

Bild: David Grob (23.Dezember 2019)

(woo) Am 8. März stimmen die Gossauerinnen und Gossauer über den städtischen Beitrag von drei Millionen Franken an die Übergangslösung beim Betagtenheim Schwalbe ab. Ende Dezember hatten Marius Thürlimann und Sandro Contratto im Namen der Interessengemeinschaft für ein optimiertes Pflegeheim (Igop) 642 Unterschriften in der Stadtkanzlei eingereicht und somit das Referendum ergriffen.

Während das Befürworterkomitee «Pro Visorium» derzeit die Bürgerinnen und Bürger mit einem Ansichtsmodul beim Andreaszentrum von der Übergangslösung überzeugen will, wurde das überparteiliche Komitee «Nein zum Container-Dorf Schwalbe» gegründet.

Dieses besteht derzeit aus drei Mitgliedern, wie aus einer Mitteilung hervorgeht: FDP-Stadtparlamentarier Sandro Contratto, Marius Thürlimann und Roland Seiler, ehemaliger SVP-Stadtparlamentarier.

Bürger sollen Vorhaben kritisch überdenken

Die Mitglieder des Komitees seien überzeugt, dass das vorgesehene «Container-Dorf» eine teure Fehlinvestition wäre, heisst es in der Mitteilung. Ältere Menschen könnten zudem in privaten Alters- und Pflegeheimen vor Ort schöner und zu gleichen Preisen wohnen.

Nur ein «Nein» an der Urne würde die Möglichkeit schaffen, sich über die zukünftige Nutzung des Altersheims Espel in Gossau Gedanken zu machen, heisst es weiter. Man werde in den kommenden Wochen deshalb für ein «Nein» werben.

Sandro Contratto, Marius Thürlimann und Roland Seiler rufen in der Mitteilung die Bevölkerung dazu auf, das Vorhaben kritisch zu überdenken. Sie suchen zudem noch mehr Mitglieder.

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