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«Die ersten Wochen waren für alle intensiv»: Die Gossauer Maitlisek besuchen jetzt auch Realschülerinnen

Wie in der Flade in St.Gallen besuchen seit diesem Schuljahr neben Sekundar- auch Realschülerinnen die Maitlisek in Gossau.
Alexa Maier
Brigit Berger-Cantieni, Schulratspräsidentin Maitlisek. (Bild: PD)

Brigit Berger-Cantieni, Schulratspräsidentin Maitlisek. (Bild: PD)

Das pädagogische Konzept der Maitlisek musste dafür überarbeitet werden. Auch räumliche Auswirkungen hatte der Wandel zur gemischten Oberstufe. Sie ist die Folge einer vertraglichen Vereinbarung zwischen der Maitlisek, der Stadt Gossau und der Schulgemeinde Andwil-Arnegg. Die Schulratspräsidentin Brigit Berger-Cantieni erzählt von den ersten Schulwochen.

Welche Erfahrungen hat man bereits mit der gemischten Oberstufe gemacht?

Brigit Berger-Cantieni: Die motivierten Schülerinnen sind gut in das erste Oberstufenjahr gestartet. Sie haben Freude an den beiden umgebauten Lernateliers und können sich gut konzentrieren. Auf jeden Fall wird es aber noch Anpassungen in der Umsetzung des pädagogischen Konzepts geben. Wir probieren, es ständig zu verbessern und weiterzuentwickeln. Die Lehrkräfte sind stark innerhalb der individuellen Betreuung und Begleitung der einzelnen Schülerinnen gefordert. Dieser Punkt wird im Team immer wieder besprochen. Die ersten sieben Wochen waren für alle intensiv, aber durchaus positiv.

Was hat sich alles verändert?

Ein Schwerpunkt des neuen Konzeptes liegt auf dem kompetenzorientierten Lernen. Feste Klassen gibt es so wie bisher nicht mehr. Die Schülerinnen werden innerhalb der typengemischten Jahrgangsklasse je nach Fach in Niveaugruppen oder in gemischten Klassen unterrichtet. In einigen Fächern wird der Lernstoff im von Lehrkräften betreuten Selbststudium erarbeitet. Dafür bieten sich der digitale Lernplatz und die Lernateliers an.

Am digitalen Lernplatz erarbeiten die Schülerinnen individuell Aufgaben und erkennen so ihre persönliche Lernspur. In den Lernateliers verfügt jede Schülerin über einen eigenen Arbeitsplatz, an dem sie selbstständig arbeiten kann. Neu gibt es auch eine Schulsozialarbeit.

Welche Vorteile bringen die Änderungen mit sich?

Ein Vorteil ist, dass jetzt auch Realschülerinnen die Chance haben die Maitlisek zu besuchen. Ebenfalls sind wir vom neuen typengemischten Oberstufenmodell aus pädagogischer Sicht überzeugt und erachten die Vielfalt als Chance und Bereicherung.

Welche Herausforderungen bringt der Wandel für die Lehrerinnen und Lehrer mit?

Für die Lehrkräfte ist es eine anspruchsvolle Aufgabe, jede Schülerin individuell zu betreuen und auf die verschiedenen Lerntempos einzugehen. Zusätzlich arbeiten die Lehrpersonen mit verschiedenen Lehrmitteln für Sekundarstufe und Realstufe gleichzeitig. Zum Beispiel sind im Mathelehrbuch verschiedene Aufgaben für die jeweilige Stufe abgedruckt. Aber die Lehrpersonen sind auf diesen Wandel vorbereitet und können dementsprechend gut damit umgehen.

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