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Interview

Die Denk-Bar hat 40'800 Franken gesammelt: «Riesensprünge können wir nicht machen, aber überleben»

Zuletzt stand es schlecht um die Denk-Bar an der Gallusstrasse 11. Deshalb lancierte der Vereinsvorstand vor den Sommerferien ein Crowdfunding, das am Freitag auslief. Die Finanzierungsschwelle wurde knapp überschritten.
Agnes Haag, Präsidentin Verein Denk-Bar. (Bild: Benjamin Manser)

Agnes Haag, Präsidentin Verein Denk-Bar. (Bild: Benjamin Manser)

Um die Finanzen der Denk-Bar an der Gallusstrasse 11 stand es zuletzt schlecht. Um weiter ein Café betreiben und Kulturanlässe organisieren zu können, hat der Vorstand ein Crowdfunding lanciert.

Am Freitag ist dieses zu Ende gegangen. Die Finanzierungsschwelle von 40'000 Franken wurde überschritten, die angestrebten 60'000 Franken jedoch nicht erreicht. Vereinspräsidentin Agnes Haag erklärt, was das bedeutet.

Die Denk-Bar hat 40'800 Franken gesammelt. Was heisst das?

Agnes Haag: Es geht mit der Denk-Bar nun sicher weiter. Wir sind wieder liquid und können jetzt etwas häufiger Kulturveranstaltungen durchführen. Diese sind ja meistens nicht kostendeckend. Ausserdem können wir nötige Investitionen tätigen, zum Beispiel eine Kühltheke kaufen oder die Software des Computers aktualisieren.

Riesensprünge können wir nicht machen, aber überleben.

Es bedeutet auch, dass wir die Löhne wirklich zahlen können. Bis jetzt war das immer etwas unsicher.

Das Finanzierungsziel von 60'000 Franken wurde nicht erreicht.

Ja, wir können uns nicht alle Wünsche erfüllen. So wollten wir etwa eine zusätzliche Person mit einem 50-Prozent-Pensum anstellen.

Mit Personalausgaben müssen wir weiterhin sehr sparsam umgehen.

Wie geht es nun weiter mit der Denk-Bar?

Wir bieten weiterhin immer am Mittwoch Kulturveranstaltungen an. Ausserdem können wir nun auch über den Winter bis 19 Uhr öffnen. Wir hoffen, dass Gäste für einen Feierabenddrink zu uns kommen. Es geht auf alle Fälle im positiven Sinn weiter.

Wie lief das Geschäft die letzten Monate?

Das Geschäft lief sehr gut. Es geht jetzt wirklich aufwärts mit der Denk-Bar. Immer mehr Leute kennen uns.

Und der Erfolg des Crowdfundings gibt uns ein wahnsinnig gutes Gefühl.

Wir vom Vorstand sind allen Unterstützerinnen und Unterstützern sehr dankbar. Es ist nicht selbstverständlich, dass man in diesem Bereich – Kultur und Gastronomie – Geld spendet. Wir sehen das aber auch als eine Verpflichtung.Die Leute haben Vertrauen in uns und das wollen wir auf keinen Fall missbrauchen.

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