Die CVP Gossau-Arnegg bleibt sich treu und empfiehlt ein Ja zum Planungskredit für das Aussenbecken

Die CVP Gossau-Arnegg setzt sich dafür ein, dass das Volk zusammen mit dem Baukredit für das neue Hallenbad auch über ein Aussenbecken abstimmen kann - wie sie es zuvor schon erfolglos im Parlament getan hat. Nun empfiehlt sie ein Ja zu einer entsprechenden Initiative der IG Sport.

Johannes Wey
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Patrik Strässle von der Stadtkanzlei nimmt die Unterschriften von der IG Sport, vertreten durch Simon Bürge, Markus Mauchle, Erika Miskos und Orkide Seven (von links, mit Maskottchen in Gelb) entgegen.

Patrik Strässle von der Stadtkanzlei nimmt die Unterschriften von der IG Sport, vertreten durch Simon Bürge, Markus Mauchle, Erika Miskos und Orkide Seven (von links, mit Maskottchen in Gelb) entgegen.

Johannes Wey (31. Januar 2020)

Die Abstimmung über den Baukredit für ein neues Hallenbad soll Ende 2021 stattfinden. Zuvor geht es am 21. Juni 2020 aber noch darum, ob zusammen mit dem Baukredit auch über ein beheiztes Aussenbecken abgestimmt wird.

Das Stadtparlament hat dieser Option eine Absage erteilt, woraufhin die IG Sport Region Gossau die Volksinitiative «Pro Volksabstimmung Aussenbecken Hallenbad» lanciert hat, die nun zur Abstimmung kommt.

Entscheidungsfreiheit wird für 90'000 Franken gestrichen

Die CVP stört sich in ihrer Mitteilung daran, dass eine «knappe Mehrheit» im Parlament - das Resultat lautete im zweiten Anlauf 16:13 - der Gossauer Bevölkerung die Entscheidungsfreiheit «wegnehmen» wolle, nur damit der Projektierungskredit in der Höhe von 90'000 Franken eingespart werden könne. Für das Aussenbecken hatten sich nebst der CVP die SP und der Stadtrat eingesetzt.

Die Wirtschaftlichkeit des Aussenbeckens solle zumindest eingehend untersucht werden, damit der Gossauer Bevölkerung eine seriöse Entscheidungsgrundlage vorgelegt werden kann, findet die CVP.

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