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In Rotmonten verzögert sich die Tagesbetreuung: Container-Rochade in St.Galler Schulhäusern

Container, die fürs Hebelschulhaus in St. Georgen vorgesehen sind, sollen beim Schulhaus Rotmonten aufgestellt werden. Der Stadtbaumeister bestätigt das Gerücht. Er spricht von einem Glücksfall.
Christina Weder
Die Vorbereitungsarbeiten fürs Provisorium auf dem Hebelschulhausplatz in St. Georgen sind in vollem Gang. (Bild: Urs Bucher)

Die Vorbereitungsarbeiten fürs Provisorium auf dem Hebelschulhausplatz in St. Georgen sind in vollem Gang. (Bild: Urs Bucher)

Der Platz ist knapp – im Hebelschulhaus in St. Georgen und im Schulhaus Rotmonten. Auf beiden Hügeln der Stadt braucht es aufgrund steigender Schülerzahlen zusätzliche Klassenzimmer und mehr Räume für den Ausbau des Betreuungsbetriebs. Beider­orts sollen Container auf den Pausenplätzen das Raumproblem vorübergehend lindern.

In St. Georgen ist das Provisorium von langer Hand geplant. In Rotmonten dagegen ist es kurzfristig zustande gekommen, nachdem zwei Einsprachen die Umbaupläne an der Kirchlistrasse verzögern, wo künftig die Tagesbetreuung untergebracht werden soll.

Provisorium wird nach einem Jahr aufgestockt

Dabei werden in Rotmonten Container aufgestellt, die eigentlich für St. Georgen gekauft wurden. Das bestätigt Stadtbaumeister Hans­ueli Rechsteiner. Er betont aber: «Die beiden Provisorien stehen nicht in Konkurrenz zueinander.» Vielmehr sei es eine glückliche Fügung. Auf den Ausbau der Tagesbetreuung in St. Georgen habe dies keine Auswirkungen. Sie starte wie geplant nach den Sommerferien.

So haben vor kurzem die Bauarbeiten auf dem Hebelschulhausplatz begonnen. Das zweigeschossige Containerprovisorium soll bis Anfang August stehen. Es kostet 1,38 Millionen Franken. Die Stadt hat die Container diesmal nicht gemietet, sondern gekauft (siehe Zweittext). «Wir wollen sie mehrfach nutzen», sagt Rechsteiner. Nun wird das früher der Fall sein als geplant.

Fünf Jahre wird das Provisorium auf dem Schulhausplatz in St. Georgen stehen. Doch in einer ersten Etappe werden gemäss Rechsteiner nur 30 von insgesamt 40 Containern aufgebaut. Die restlichen zehn werden in einem Jahr aufgestockt, wenn die Sanierung des Schulhauses ansteht. Bis dahin sind sie sozusagen vorrätig.

Container lindern die Raumnot vorübergehend

Nun kommt das Schulhaus Rotmonten ins Spiel, auf dessen Pausenplatz acht der zehn noch nicht benötigten Container aufgestellt werden. Rechsteiner geht von einmaligen Kosten in der Höhe von 9000 Franken aus, die für den Transport und Aufbau anfallen. Eine elegante Lösung, findet er. Das Schulhaus Rotmonten erhält für die Dauer eines Jahres unverhofft zwei zusätzliche Räume. Diese können zwar vorübergehend die Raumnot lindern, wie Schuldirektor Markus Buschor sagt: «Doch der Ausbau der Tagesbetreuung wird sich in Rotmonten verzögern.»

Im Februar 2019 hätte diese ihren Betrieb im alten Schulhaus an der Kirchlistrasse aufnehmen sollen. Nun zeichnet sich ab: Die Räume werden bis dahin nicht fertig sein, da die Umbaupläne derzeit durch zwei Einsprachen blockiert sind. Wie lange noch, wird sich zeigen. Buschor hofft, dass das alte Schulhaus im Sommer 2019 – mit einem Semester Verspätung – bezogen werden kann. Dann werden die Container nämlich in St. Georgen gebraucht.

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