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Die neue Lochmülibrücke zwischen Mörschwil und Untereggen kommt im Sommer

Vor anderthalb Jahren zerstörte ein Unwetter die Brücke über die Goldach zwischen Mörschwil und Untereggen. Die Arbeiten für den Ersatz beginnen aus Rücksicht auf die Bachforellen etwas später.
Johannes Wey
An der Goldach laufen die Vorbereitungen für den Bau der neuen Brücke. (Bild: Urs Bucher (2. April 2019))

An der Goldach laufen die Vorbereitungen für den Bau der neuen Brücke. (Bild: Urs Bucher (2. April 2019))

Wer über die Lochmülibrücke spazieren will, muss sich noch bis im Sommer gedulden. Die Verbindung zwischen Mörschwil und Untereggen kann voraussichtlich erst ab den Sommerferien wieder benutzt werden, wie an der Unteregger Gemeindeversammlung bekanntgegeben wurde. Die Arbeiten im Wasser dürfen erst im Mai starten.

Grund für die Verzögerung sind laut Fischereiaufseher Marcel Zottele die Bachforellen, die in der Goldach laichen. «Bei tiefem Wasserstand können Trübungen im Wasser den Laich ersticken.» Deshalb sei die Schonzeit ausgedehnt worden. Ursprünglich hatten die Gemeinden damit gerechnet, die Brücke frühestens nach Ostern in Betrieb zu nehmen.

Die Arbeiten können doch schon beginnen

Die Ausdehnung der Schonzeit bedeutet aber nicht, dass die Arbeiten im April komplett ruhen müssen. In diesen Tagen wird laut dem Unteregger Gemeindeschreiber Norbert Näf mit den Fundamenten zu beiden Seiten der Goldach begonnen. Die Vorbereitungen dazu seien bereits in Gang. Bis Mitte April sollten die Betonarbeiten abgeschlossen sein. Anfang Mai soll dann mit der Ufergestaltung begonnen werden, um dann Mitte Monat die Stahlbrücke einzubauen.

Dabei handelt es sich um eine rund 5,5 Tonnen schwere Konstruktion, die länger und schmaler ist als die ursprüngliche Brücke: 1,5 Meter breit und 24 Meter lang. Mittlerweile steht laut Näf auch wieder ein Transport per Lastwagen im Raum. Bislang ging man davon aus, dass die Brücke in zwei Teilen per Helikopter angeliefert werden muss, da die Zubringerstrasse zu steil für einen derart schweren Transport sei.

Die alte Verbindung der beiden Gemeinden wurde im September 2017 zerstört. Ein Hochwasser hatte das Fundament unterspült und die Brücke zum Einsturz gebracht. Die Reste wurden im vergangenen Jahr entfernt, unter anderem stand dafür die Armee für Sprengungen im Einsatz. Anders als ihre Vorgängerin wird die neue Brücke nur noch für Spaziergänger und Pferde und nicht mehr für Motorfahrzeuge passierbar sein. Für diese würde es – von Untereggen her kommend – auf der anderen Seite ohnehin nicht mehr weitergehen: Die Lochmülistrasse auf Mörschwiler Boden ist nach mehreren Rutschungen in den vergangenen Jahren nicht mehr befahrbar.

Der Kanton bezahlt drei Viertel

Für die beiden Gemeinden halten sich die finanziellen Folgen in Grenzen. Da der Schaden durch ein Unwetter verursacht wurde, trägt der Kanton drei Viertel der budgetierten Kosten von 300000 Franken. Den Rest teilen sich die Gemeinden Mörsch­wil und Untereggen mit je 37500 Franken.

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