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Die Abtwiler Senioren
sind die Besten der Ostschweiz

Der FC Abtwil-Engelburg gewinnt den Final der höchsten regionalen Seniorenmeisterschaft gegen Winkeln. Trotz ehrgeiziger Spieler und Derbycharakter steht der Spass im Vordergrund.
Eric Hug
Winkelns Kevin Fioranelli (links) im Zweikampf mit Martin Osterwalder (rechts) von Abtwil-Engelburg während des Seniorenfinals auf der Spiserwies. (Bild: Benjamin Manser)

Winkelns Kevin Fioranelli (links) im Zweikampf mit Martin Osterwalder (rechts) von Abtwil-Engelburg während des Seniorenfinals auf der Spiserwies. (Bild: Benjamin Manser)

Nach dem Spiel gibt man sich wieder die Hand. Duscht, und geht dann gemeinsam in die clubeigene Beiz, um ein Bier zu trinken. Die meisten Spieler kennen sich untereinander. Bereits zu Junioren und Aktivzeiten begegneten sich die beiden Mannschaften regelmässig auf den St. Galler Fussballplätzen. Für Roger Wagner, Trainer der Mannschaft der Kategorie 30+ Meister von Abtwil-Engelburg, sind die Derbys gegen Winkeln jeweils «hart und hitzig, aber immer fair». Das Spiel um die Ostschweizer Meisterschaft verlief, auch wegen des heftigen Regens, dementsprechend. Nachdem Winkeln die 2:0-Führung noch hatte ausgleichen können, erzielte Abtwils Markus Schwager in letzter Minute den 3:2-Siegtreffer.

Hohe Ziele gesetzt

Im Seniorenalter stehe der Spass natürlich im Vordergrund. «Der Zusammenhalt und die Freundschaft im Team sind riesig, und die Qualität sowie das Trainingspensum sind hoch», sagt Wagner. Denn auch in diesen Teams ist der Ehrgeiz ungebrochen. «Unser Saisonziel ist jeweils das Triple zu gewinnen: die Meisterschaft, den Cup und das Regiomasters in der Kreuzbleichehalle», so Wagner. Dieses Ziel wurde aber verfehlt. Im vergangenen Jahr holten die Abtwiler den Cup, in dieser Saison nur die Meisterschaft. Wagners Team erreichte aber auch dieses Jahr wieder den Cupfinal, in dem sie sich gegen den FC Ems mit 0:3 geschlagen geben mussten.

Obwohl die Winkler seit Jahren die Nummer eins im Ostschweizer Seniorenfussball sind, kam für Wagner der Finalsieg nicht überraschend: «Spielerisch sind wir stärker. Winkeln hat dafür im physischen Bereich die Nase vorn. Ich sehe uns auf Augenhöhe.»

Bereits vor dem Finalspiel waren Abtwil und Winkeln für den Schweizer Cup qualifiziert. Der regionale Cupsieger und die beiden Meisterschaftsfinalisten dürfen am nationalen Cupwettbewerb teilnehmen. Im vergangenen Jahr traf Abtwil in der ersten Cup-Runde auf Castello-Coldrerio aus dem Kanton Tessin. «Nach dem Spiel sassen die Tessiner noch vier Stunden bei uns in der Beiz, und wir hatten ein Riesenfest», so Wagner. Insgesamt müsste Abtwil fünf Spiele gewinnen, um Schweizer Meister im Seniorenfussball zu werden.

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